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Politik lobt Energiebilanz der Holzpellet-Heizanlage bei Pfizer in Freiburg

Das Pfizer-Werk Freiburg ist Vorreiter im Bereich der grünen Arzneimittel-Produktion. Durch eine neue Holzpellet-Heizanlage spart das Unternehmen zukünftig jedes Jahr den Verbrauch von 5.500 Tonnen Kohlendioxid ein.

Auf einem Rundgang durch den Freiburger Pfizer-Standort informierten sich Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und Gernot Erler, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Freiburger Wahlkreisabgeordneter, bei Werksleiter Dr. Axel Glatz über die neue Anlage und die ersten Ergebnisse der Energieeinsparung.

„Unternehmen sind wichtige Impulsgeber beim Ausbau erneuerbarer Energien und für einen wirksamen Klimaschutz“, sagt Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon. „Pfizer beweist mit seinem Engagement, dass sich ökologisches Wirtschaften auch ökonomisch rentiert. Damit ist der Betrieb Vorbild für eine engagierte Region.“ Mit einer erwarteten CO2-Reduktion von 5.500 Tonnen jährlich sei die Anlage ein großer Schritt in der Umsetzung der Freiburger Klimaschutzziele. Zum Vergleich: Die Umstellung der Freiburger Stadtbahnen als einer der größten Stromverbraucher auf Strom aus Wasserkraft erbringt eine Minderung der CO2-Belastungen von rund 7.000 Tonnen jährlich.

Die vollständige Energiewende in der Region Freiburg ist das Ziel der 100 Prozent GmbH. Dieter Salomon und Gernot Erler sind Mitglieder des zehnköpfigen Kuratoriums der 100 Prozent GmbH, die mit ihren Gremien am Freitag bei Pfizer tagte. Der im Juli 2009 gegründete Unternehmensverband für Erneuerbare Energien lobte den Pfizer-Standort als beispielhaften „Ort der Energiewende“.

Bis 2012 will der weltweit führende forschende Arzneimittelhersteller rund 23 Prozent seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen decken – in Freiburg liegt der Anteil bereits heute bei 74 Prozent. Der CO2-Ausstoß wurde am Standort seit 2008 um 80 Prozent reduziert, im gleichen Zeitraum konnten die Energiekosten um 20 Prozent gesenkt werden.„Der Einsatz von Photovoltaik, Geothermie und Wärmerückgewinnung belegt schon seit Ende der 90er Jahre Pfizers weltweite Bemühungen für den Klimaschutz“, sagte Werksleiter Dr. Axel Glatz. „Die Eröffnung der Holzpellet-Dampfkesselanlage im Oktober 2009 war ein weiterer Meilenstein unserer grünen Strategie.“

Pfizer setzt auf Energieträger der Zukunft

Im Mittelpunkt der Klimabemühungen steht die Reduktion des Verbrauchs fossiler Brennstoffe. Anders als bei herkömmlichen Anlagen wird die Holzpellet-Anlage nicht mit fossilen, sondern ausschließlich mit nachwachsendem Brennstoff betrieben. Die naturbelassenen Holzpellets kommen aus dem Schwarzwald und werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln gepresst. Die kurzen Fahrwege zwischen Forst, Produktion und Abnehmer verbessern die Ökobilanz zusätzlich. „Wir setzen auf einen Energieträger der Zukunft. Holz ist lokal verfügbar und macht uns unabhängiger von Energiepreissteigerungen“, sagt Werksleiter Glatz. „Wir freuen uns über die ersten Erfolge. Bereits heute deckt die Anlage 85 Prozent der Wärme-Energie, die wir für stabile Temperaturen und Luftfeuchtigkeit unserer Produktion benötigen. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Energiewende.“

(Pfizer GmbH)


 


 

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