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Top 50 steigern Umsatz um 13,5 Prozent

Mit einem Plus von 13,5 Prozent erwirtschafteten die 50 umsatzstärksten Hotelgesellschaften Deutschlands 6,81 Milliarden Euro. Dies geht aus einem exklusiven Ranking der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) hervor. Berücksichtigt wurden ausschließlich Gesellschaften, die mehr als ein Hotel betreiben.

Erfolgsjahr 2010

97,4 Prozent der Top 50 Hotelgesellschaften haben 2010 ein Umsatzplus erwirtschaftet. Im Vorjahr konnte das nicht mal ein Viertel (24 Prozent) von sich behaupten. Auch die Gewinnsituation hat sich deutlich verbessert. 27,8 Prozent der Hotelbetreiber sprechen von einer "sehr guten" Gewinnsituation, 2009 urteilten nur fünf Prozent so positiv.

Für 61,1 Prozent ist die Gewinnsituation "gut" (2009: 25 Prozent). Weitere 8,3 Prozent werten ihre Gewinne als "noch zufriedenstellend" (2009: 35 Prozent). Eine "schwache" Gewinnsituation melden nur 2,8 Prozent der Befragten (2009: 17,5 Prozent). Und kein einziger Hotelbetreiber stuft seine Gewinnsituation als "schlecht" ein (2009: 17,5 Prozent).

Dabei profitierten die Hoteliers 2010 gleich von mehreren positiven Entwicklungen: vom kräftigen Wirtschaftsaufschwung gerade in Deutschland, einem steigenden Geschäftsreisevolumen und nicht zuletzt von der Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Hotelübernachtungen zum Jahresbeginn.

In der Folge wurde auch personell aufgestockt: Mehr als die Hälfte der Hotelgesellschaften (52,6 Prozent) haben eingestellt und beschäftigen mehr Mitarbeiter als im Vorjahr (2009: 23,3 Prozent). Nur 5,3 Prozent der Top 50 haben ihre Mitarbeiterzahl verkleinert (2009: 48,8 Prozent).

Die Spitzenreiter

Accor, unangefochtene Nummer 1 unter den Top 50 der umsatzstärksten Hotelgesellschaften, konnte seinen Vorsprung zu den Mitbewerbern weiter ausbauen: 15 Prozent plus meldet Accor Deutschland. Mit 815 Millionen Euro Gesamtumsatz hat Accor den Einbruch des Krisenjahrs 2009 ausgeglichen und auch einen etwas höheren Erlös erwirtschaftet als 2008.

Platz 2 belegt wie im Vorjahr Best Western. Die Kooperation vermeldet für 2010 einen Umsatz von 565,1 Millionen Euro (plus 12,5 Prozent).

Die Abhängigkeit vom Geschäftsreisebereich dürfte mit ein Grund sein für das etwas schwächere Umsatzwachstum bei der Intercontinental Hotels Group. Der Umsatz von 536,5 Millionen Euro bedeutet eine Steigerung um 8,7 Prozent.

Dynamisches Mittelfeld

Insgesamt ist das Ranking von Dynamik geprägt. Einen großen Sprung vorwärts hat beispielsweise B & B gemacht. Der Deutschland-Ableger der französischen Budgetkette ist von Rang 50 auf Rang 38 vorgeprescht. Mit einer Umsatzsteigerung von 60,5 Prozent setzt die Gruppe Maßstäbe (Gesamtumsatz 2010: 39 Millionen Euro). Der Grund: das rasante Wachstum von B & B.


 


 

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