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Kündigung

Zahnbürstenhersteller Interbros kündigt 102 von 220 Mitarbeitern

Der Zahnbürstenproduzent Interbros in Schönau hat einen Großkunden verloren und muss nun rund der Hälfte seiner Mitarbeiter kündigen.

Der abgesprungene Großkunde machte bisher 45 Prozent des Auftragsvolumens auf, daher der schwere Einschnitt für das Schönauer Unternehmen Interbros.

Thomas Bittner von der IG Metall bestätigte, dass es keine Alternative zu den Entlassungen gibt. „Interbros hat gekämpft, um den Auftrag zu retten“, so Bittner. Aber auch mit Kurzarbeit wäre nichts zu retten gewesen, so Bittner weiter. Den Interbros-Mitarbeitern bleibe nun nur noch der Wechsel in eine Transfergesellschaft. Die erste Hälfte werde auf Ende August, die zweite Hälfte auf Ende November gekündigt. Betroffen seien von der Stammbelegschaft 61 Beschäftigte, die übrigen seien Leiharbeiter und Mitarbeiter in befristeten Arbeitsverhältnissen, so berichtete die Badische Zeitung.

Interbros wurde vor drei Jahren von der Krallmann-Gruppe übernommen und zählt zu den führenden Herstellern von Mundhygiene. Von der Übernahme durch Krallmann hatte man sich ursprünglich auch eine Stärkung des Standortes Schönau erhofft. Der Wegfall des Großkunden war jedoch nicht vorherzusehen.

(Redaktion)


 


 

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