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Klima - Sparkassenbrief der Sparkasse und der badenova

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und die badenova AG & Co. KG gehen erneut gemeinsame Wege: Ab sofort bietet die Sparkasse ihren Kunden einen Klima-Sparkassenbrief zur alternativen Geldanlage. Das Kreditinstitut wird die mit dem Klima-Sparkassenbrief gesammelten Mittel der badenova für Investitionen in die regenerative Energieerzeugung als Kredit zur Verfügung stellen. Damit wollen die beiden Kooperationspartner ihren Kunden gezielt ein Angebot unterbreiten, bei dem das Geld in regionale Klimaschutzprojekte investiert wird. Die Kunden erhalten für die vierjährige Laufzeit des Klima-Sparkassenbriefs eine attraktive Rendite, die sich an der Verzinsung von Geldanlagen mit vergleichbarer Laufzeit orientiert.

Ein neues Produkt - für alle

Schon vor der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise bestand bei vielen Menschen der Wunsch, mit der Geldanlage nachhaltige Ziele zu verfolgen, insbesondere im Bereich der klimaschonenden und nachhaltigen Energieerzeugung.

Es gab und gibt deshalb auch eine Vielzahl von Anlageangeboten auf diesem Markt, die aber aufgrund ihrer Produktmerkmale nicht für alle Anleger geeignet sind. Die direkte Investition beispielsweise ist mit klassischen unternehmerischen Risiken verbunden. So ist das Risiko einer Kommanditbeteiligung nicht nur auf die Erträge aus einer bestimmten Energieerzeugungsanlage (zum Beispiel Windkraft) begrenzt. Derartige Anlagen verlangen oft eine bestimmte Mindestinvestitionssumme - meist über 5.000,- Euro - und aufgrund der gesamten Rahmenbedingungen eine intensive Beschäftigung mit der Anlageform. Es handelt sich um eine echte unternehmerische Beteiligung. Sogenannte „grüne Investmentfonds“ umgehen diese beiden Hürden, in dem der Anleger hier bereits mit kleinen Beträgen einsteigen kann und darüber hinaus das Risiko einer Investition in eine einzelne Anlage durch breite Streuung weitgehend immunisiert wird. Bei dieser sicher sinnvollen Variante geht jedoch für viele Menschen der Bezug zu ihrem Verständnis von Nachhaltigkeit verloren. Viele Anleger haben ein berechtigtes Interesse daran, wo ihr Geld investiert wird. Ein Bezug zum unmittelbaren Lebensumfeld wird als ein wichtiger Aspekt von Nachhaltigkeit betrachtet.

Der Klima-Sparkassenbrief der Sparkasse ermöglicht nun allen Menschen in der Region, die an der Investition in nachhaltige Energieerzeugung interessiert sind, die Anlage ihres Geldes ab einer Summe von 500,- Euro. Der Klima-Sparkassenbrief kann in allen Geschäftsstellen der Sparkasse Freiburg–Nördlicher Breisgau erworben werden. Die Laufzeit beträgt vier Jahre und verdeutlicht damit, dass langfristige Projekte eine entsprechende Zeitperiode benötigen. Die Zinsen richten sich nach den aktuellen Gegebenheiten am Kapitalmarkt (aktuell 3,0 %) und sind für die gesamte Laufzeit garantiert. Ebenso ist die vollständige Rückzahlung am Ende der Laufzeit durch die Sparkasse gewährleistet. Der Kunde, der in diesen Klima-Sparkassenbrief investiert, muss somit weder auf die Sicherheit einer Geldanlage bei der Sparkasse noch auf Zinserträge verzichten.

Einlage und Kredit sind als jeweils eigenständiges Angebot der Sparkasse konzipiert. Dadurch hat der Kunde die Sicherheit der Sparkasse und nicht das unternehmerische Risiko einer bestimmten Anlage, andererseits aber die Gewissheit, dass „sein Kapital“ genau im gewünschten Bereich investiert wird.

Zwei regionale Partner für den nachhaltigen Klimaschutz

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau ist aus der Grundidee ihrer Geschichte und des satzungsmäßigen Auftrags seit jeher auf Nachhaltigkeitsgrundsätze ausgerichtet. Das Regionalprinzip verlangt, dass Gelder und Spareinlagen der Menschen aus der Region wieder als Kreditmittel an Firmen, Privatpersonen und Investitionen in der Region weitergereicht werden. Deshalb hat die Sparkasse nun diese über 180-jährige Grundidee gezielt auf die heutigen Fragestellungen wie beispielsweise die Finanzierung einer klimaschonenden, regionalen und nachhaltigen Energieerzeugung übertragen. Die Sparkasse ist erfahren und leistungsfähig, Finanzierungen für solche langfristigen Projekte zur Verfügung zu stellen.

Auch der regionale Energieversorger badenova ist immer stärker auf dem Weg, die Energieerzeugung an den Nachhaltigkeitsgrundsätzen auszurichten. Die Zusammenarbeit zwischen den Sparkassen der Region und der badenova - dabei insbesondere mit der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau – ist seit Jahren intensiv und erstreckt sich über mehrere Felder. So bietet die Sparkasse Freiburg Sonderfinanzierungen für badenova-regiostrom-Kunden an, die mit Hilfe des badenova-Förderprogramms private Photovoltaikanlagen bauen. Die Sparkasse war und ist auch Finanzierungspartner bei großen Bürgerbeteiligungsprojekten wie etwa bei den Regiosonne-Investitionen gemeinsam mit der Ökostromgruppe und dem Sportclub Freiburg, auf den Dächern der Universität oder bei den Kommunen im Markgräflerland. Beim gegenwärtigen Bürgerbeteiligungsprojekt Regiomix 2030 mit Investitionen in Wind, Wasser und Sonne (beispielsweise auf dem Dach des Gefängnisses) ist die Sparkasse Freiburg der größte Kreditgeber. Zur Baulanderschließung mit ökologischen Energiekonzepten haben Sparkassen und badenova eine gemeinsame Tochtergesellschaft gegründet: die badenova-Konzept GmbH ist bereits erfolgreich in einen wachsenden Markt gestartet.

(Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau)


 


 

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