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Warnsignale aus der Industrie

Konjunkturanalyse ergibt deutliche Abkühlung

IHK Südlicher Oberrhein. Die konjunkturelle Abkühlung hinterlässt tiefe Spuren bei den Industriebetrieben der Region. Ob Maschinen- oder Fahrzeugbau, die Auftragseingänge der Unternehmen befinden sich auf steiler Talfahrt. Die Indikatorwerte für den Auftragseingang Inland und Ausland befinden sich mit ca. -60 auf einem historischen Tiefstand.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies, dass mittlerweile ca. 70 % der Befragten von weiter sinkenden Aufträgen aus dem In- und Ausland ausgehen, während rund 28 Prozent eine gleich bleibende Auftragslage erwarten.

Dieser Auftragsschwund führt dazu, dass die Industrie ihre Lage und die Erwartungen für die nächsten 12 Monate pessimistischer einschätzt als dies die übrigen Branchen im Durchschnitt tun.

Das erste Mal seit 2003/2004 rutscht der Indikator der wirtschaftlichen Lage mit -6,6 sogar wieder ins Negative ab. Es geben also mehr Industriebetriebe an, dass ihre wirtschaftliche Lage schlecht sei, als dass Unternehmen diese für gut befinden.

Dieser Indikator hat sich somit gegenüber der Umfrage im Herbst 2008 mit einem Absinken von nahezu 30 Punkten deutlich verschlechtert. Auffällig ist, dass die Lageeinschätzung im Südbezirk der Kammer deutlich positiver ausfällt als in der Ortenau. Im Süden ist der entsprechende Indikator mit 1,3 noch leicht im positiven Bereich, während er im Norden mit -16 deutlich ins Negative abrutscht.

Die zu erwartende Geschäftsentwicklung sehen die Industriebetriebe auf einem historischen Tief, der Einbruch gegenüber der Herbst-Umfrage ist jedoch deutlich weniger markant als bei der Beurteilung der Lage.

(DIHK)


 


 

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