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  • 06.02.2013, 12:41 Uhr
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  • Düsseldorf / Mittlerer Niederrhein
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Konjunkturumfrage

Unternehmen starten mit Bauchschmerzen ins neue Jahr

Zu Jahresbeginn 2013 hat sich die Stimmung in den Unter- nehmen am Mittleren Niederrhein und im Raum Düsseldorf weiter einge- trübt. Noch gebe es mit 29 Prozent aber mehr positive Meldungen aus der Wirtschaft als schlechte, fasst Rainer Növer, Chef der IHK Mittlerer Nieder- rhein, die aktuelle Konjunkturumfrage zusammen.

Für dieses Jahr erwartet die regionale Wirtschaft nur eine zögerliche Verbesserung ihrer Geschäftstätigkeit. Angesichts der rezessiven Tendenzen in einzelnen EU-Krisenstaaten zeigt sie sich zwar robust, startet aber wenig kraftvoll ins neue Jahr. So lautet das Ergebnis der gemeinsamen Konjunktur-Umfrage der IHKs Düsseldorf und Mittlerer Niederrhein, an der sich zwischen Viersen und Velbert mehr als 1.000 Unternehmen mit zusammen 110.000 Beschäftigten beteiligt haben.

Risiken für die Konjunktur sehen die Betriebe insbesondere in der weiteren Entwicklung der Inlandsnachfrage (63 Prozent), den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sowie den Energiepreisen (jeweils 45 Prozent). Insgesamt zeigen sich die Unternehmen jedoch zuversichtlich, dass die Folgen der Finanz- und Staatsschuldenkrise für die Realwirtschaft weitgehend beherrschbar sind. 31 Prozent der Unternehmen gehen zuversichtlich ins neue Jahr, während 22 Prozent eine Verschlechterung ihrer Geschäfte erwarten.

Nachfrage nach Produkten lässt nach

„In den vergangenen Monaten hat die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus dem In- und Ausland weiter nachgelassen“, begründet Növer die eher verhaltene Lageeinschätzung der Wirtschaft zum Jahresbeginn 2013. Daher liege auch die Auslastung der Produktionskapazitäten mit 79 Prozent erstmals seit drei Jahren wieder spürbar unter dem langjährigen Durchschnittswert von 81 Prozent.

„Am Arbeitsmarkt hat sich die Lage im Jahr 2012 weiter verbessert“, berichtet der IHK-Geschäftsführer. Das Tempo des Beschäftigungsauf-baus habe dabei allerdings nachgelassen. Für das laufende Jahr dürfte der Arbeitsmarkt in etwa auf dem derzeit hohen Beschäftigungs-niveau verharren. Noch relativ gute Einstellungschancen böten die Ge- und Verbrauchsgüterproduzenten sowie der Dienstleistungssektor.

(Redaktion)


 


 

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