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Arcandor

Letzte Chance für Arcandor

Die Bundesregierung hat den Antrag des angeschlagenen Reise- und Handelskonzerns Arcandor auf Staatshilfen aus dem Deutschland-Fonds am Montag abgelehnt. Jetzt bleibt dem Konzern nur noch die letzte Chance auf eine Rettungsbürgschaft in Millionenhöhe, um die sofortige Insolvenz zu vermeiden.

Bis Freitag muss der Konzern Kredite in Höhe von 650 Millionen Euro umschichten. Gelingt dies nicht, droht dem Unternehmen mit über 56.000 Mitarbeitern bei den Töchtern Karstadt, Thomas Cook und Quelle die sofortige Insolvenz. Der Lenkungsausschuss der Bundesregierung hat nun den Antrag des Konzerns auf Beihilfen abgelehnt. Die Chancen auf ein Ja des Ausschusses galten zuvor bereits als gering, da solche Hilfen für Unternehmen gedacht sind, die wegen der Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten sind. Zudem hatte die EU in der vergangenen Woche dieser Form der Hilfe für Arcandor bereits eine Absage erteilt (wir berichteten).

Im zweiten Schritt muss die Regierung bis Mittwoch nun prüfen, ob Arcandor eine Rettungsbeihilfe in Höhe von 437 Millionen Euro in Anspruch nehmen kann. Ein positiver Entschluss ist unter anderem davon abhängig, ob sich Arcandor zusammen mit dem Konkurrenten Metro auf eine Zusammenlegung seiner Warenhaustöchter Karstadt und Kaufhof einigen kann. Gestern war ein Spitzengespräch zwischen beiden Unternehmen ergebnislos verlaufen.

(Redaktion)


 


 

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