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  • 06.08.2015, 14:17 Uhr
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  • Berlin
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100 Bewerbungen um Innovationspreis Berlin Brandenburg 2015

Um den Innovationspreis Berlin Brandenburg gehen auch in diesem Jahr vor allem kleine und mittelständische Unternehmen der Hauptstadtregion ins Rennen. 70 von insgesamt 100 Bewerbungen kommen aus diesem Bereich.

Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen konkurrieren um den Preis. Doch es sind auch drei Großunternehmen unter den Teilnehmern. Das Handwerk ist mit sieben Bewerbungen vertreten. Das zeigt, dass auch das Handwerk an neuen Entwicklungen beteiligt ist und in seinen Reihen Erfinder hat, die mit eigenen Produkten und Serviceleistungen neue Märkte erschließen.

Erfreulich in diesem Wettbewerbsjahrgang ist neben dem breiten Spektrum der teilnehmenden Unternehmen, dass viele Entwicklungen durch länderübergreifende Zusammenarbeit und durch Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstanden sind. Insgesamt zehn Projekte sind aus einer Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstanden, elf sind Verbundprojekte aus beiden Ländern.

Die 18-köpfige Expertenjury nimmt nun ihre Arbeit auf und wird Anfang November bis zu zehn Bewerber für den Preis nominieren. Am 27. November werden dann in Potsdam bis zu fünf Innovationspreise für die besten Produkt-, Verfahrens- und Dienstleistungsinnovationen vergeben. Sie sind jeweils mit 10.000 Euro dotiert.

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg wird in jedem Jahr für herausragende Innovationen vergeben, die in der Hauptstadtregion entwickelt wurden. Als Aushängeschild für Forscher- und Unternehmergeist in den beiden Ländern wird der Preis bereits seit 1992 gemeinsam vergeben. Mehr als 145 Preisträger wurden bisher ausgezeichnet.

Die Förderung, Präsentation und Würdigung zukunfts- und marktfähiger Entwicklungen von Start ups oder Spin Offs, von Gründern und Gründerinnen, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen ist das Ziel des Innovationspreises der Hauptstadtregion. Mit der Etablierung der gemeinsamen Innovationsstrategie der beiden Länder -innoBB- fokussiert der Wettbewerb um die Innovationspreise zunehmend auf die mit der Strategie definierten Cluster und Querschnittsthemen, spricht aber auch engagierte Innovatoren und Innovatorinnen in einer großen Breite an, um möglichst vielfältige Entwicklungspotenziale zu stimulieren.

Ein Kerngedanke des Innovationspreises ist, dass die Innovationen von heute, die Arbeitsplätze von morgen sind. Als Instrument der Wirtschaftsförderung orientiert der Wettbewerb darauf, dass für die Zukunft der Hauptstadtregion eine dynamische Entwicklung in den Zukunftsbranchen ausschlaggebend ist. Deshalb wird der Innovationspreis auch zunehmend zu einer Impuls- und Leistungsplattform der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg weiter entwickelt.

Zugleich ist es Zielstellung des Innovationspreises Berlin Brandenburg als lebendiger Jahrgangsprozess für engagierte Innovatoren und Innovatorinnen, aber Innovationsförderer und öffentliche Entscheidungsträger eine breit angelegte ergebnisorientierte Netzwerkplattform darzustellen. Austausch und gegenseitige Impulse gehören traditionell zum Innovationspreis.

Weiterführende Informationen auf http://www.innovationspreis.de/

(Redaktion)


 

 

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