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MAN-Beschäftigte sagen zu Schmiergeldskandal aus

Unerwartet viele Beschäftigte des Nutzfahrzeugherstellers MAN haben zum Korruptionsskandal des Konzerns ausgesagt. Bereits am Mittwoch war Meldeschluss für das im Mai gestartete Amnestieprogramm zur Aufklärung der Affäre. MAN versprach dabei Mitarbeitern, die zur Aufklärung der Affäre beitragen, von möglichen Sanktionen abzusehen.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung haben sich bis Mittwoch zwischen 200 und 300 Beschäftigte gemeldet, die aussagen wollen. Bereits Anfang Mai leitete der Nutzfahrzeughersteller eine interne Sonderprüfung zu den Korruptionsvorwürfen ein. Die Revisionsabteilung des Unternehmens wird dabei auch von externen Experten unterstützt.

Nach einer Großrazzia der Staatsanwaltschaft in der Münchner Konzernzentrale und 39 Niederlassungen in ganz Deutschland hatte MAN erklärt, die Ermittler untersuchten mutmaßliche „verdeckte Provisionszahlungen“ zwischen den Jahren 2002 und 2005. Es gehe um eine Million Euro im Inland und mehrere Millionen Euro im Ausland. Die Auswertung der Aussagen der MAN-Beschäftigten steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.


(Redaktion)


 


 

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