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Mehr als 10.000 Firmen beantragen im Januar Kurzarbeit

Im Januar haben bundesweit mehr als 10 000 Firmen Kurzarbeit beantragt. In 10 600 Betrieben sei für insgesamt 290 600 Arbeitnehmer diese Maßnahme eingereicht worden, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch unter Berufung auf vorläufige Daten in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Vormonat entspricht das einem Anstieg um 5000 Kurzarbeiter und verglichen mit dem Januar 2008 ist das ein Zuwachs um 274 000.

Die Bundesagentur teilte weiter mit, dass seit Oktober vergangenen Jahres, als die Finanzmarktkrise die Realwirtschaft erreichte, bundesweit 23 300 Anzeigen für insgesamt 774 600 Arbeitnehmer auf Kurzarbeit eingegangen seien. Vor allem Arbeitnehmer in der Automobilindustrie, in der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Maschinenbau seien davon betroffen gewesen.

In Zeiten schlechter Konjunktur können Arbeitgeber bis zu 18 Monate Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit anmelden. Sie können dann die Arbeitszeit nach Bedarf reduzieren und zahlen die Entgelte nur für die verbleibende Arbeitszeit. Für die Differenz zwischen verbleibender und ursprünglicher Arbeitszeit zahlt die Bundesagentur den Arbeitnehmern Kurzarbeitergeld von bis zu 67 Prozent des Lohnausfalls. Die Zahlung von Kurzarbeitergeld soll Firmen helfen, konjunkturelle Durststrecken ohne Entlassungen zu überbrücken.

(Redaktion)


 


 

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