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Bilanz zum „Tag des Ausbildungsplatzes“

Mehr als 4.600 zusätzliche Ausbildungsstellen geworben

Zum „Tag des Ausbildungsplatzes“ am gestrigen Donnerstag, 14. Mai, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und Jobcenter rund 6.600 Betriebe angesprochen. Ziel war es, zusätzliche Ausbildungsplätze einzuwerben. Landesweit kamen über 4.600 Stellen zusammen.

Die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter im Südwesten warben gestern, am
14. „Tag des Ausbildungsplatzes“, insgesamt 4.659 Ausbildungsstellen zusätzlich
zu den bisher gemeldeten Plätzen ein. Mehr als 600 Berufsberater und Vermittler hatten dabei zu 6.614 Betrieben persönlich oder telefonisch Kontakt. Im vergangenen Jahr waren es rund 4.100 Ausbildungsstellen und knapp 5.600 angesprochene Betriebe.

Den Unternehmen im Land dankte Eva Strobel, Leiterin der Regionaldirektion
Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, für ihr Engagement und für das Signal, junge Menschen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auszubilden.
Die Leiterin der Regionaldirektion freute sich, dass das gute Ergebnis aus dem Vorjahr noch verbessert werden konnte. „Gerade jetzt braucht es den langen Atem der Unternehmen, junge Menschen auszubilden“, sagte Strobel.

Der Fachkräftebedarf werde derzeit lediglich vom Konjunkturabschwung überdeckt, er bleibe aber die eigentliche Herausforderung vieler Unternehmen in Baden Württemberg. Auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung bleibt das Thema Ausbildung aktuell: In Zukunft werden weniger junge, gut ausgebildete Menschen am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Deshalb gilt: „Wer heute ausbildet, sichert sich die Fachkräfte von morgen“, so die Arbeitsmarktexpertin.

Die gemeinsamen Anstrengungen des baden-württembergischen Ausbildungsbündnisses aus Landesregierung, Kammern, Verbänden und der Regionaldirektion zeige Wirkung, so Strobel. „Alle beteiligten Partner haben zudem
Voraussetzungen geschaffen, dass bei Kurzarbeit oder sogar einer Insolvenz
des ausbildenden Betriebs die Ausbildung nicht abgebrochen werden muss“,
sagte die Arbeitsmarkexpertin. Beispielsweise habe man Fördermöglichkeiten
aufeinander abgestimmt, so dass Betriebe einen möglichst hohen Anreiz erhielten,
Auszubildende zu übernehmen.

Ziel der 24 Arbeitsagenturen und der Jobcenter in Baden-Württemberg bleibt
es, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten allen ausbildungswilligen und
ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot
zu machen.

(Redaktion)


 


 

Arbeitsagenturen
Regionaldirektion
Bundesagentur für Arbeit
Tag des Ausbildungspl

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