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Kooperation

Messen Karlsruhe, Friedrichshafen und Stuttgart wollen zusammenarbeiten

Die Geschäftsführer der Karlsruhe Messe- und Kongressgesellschaft mbH, der Messe Friedrichshafen GmbH und der Landesmesse Stuttgart GmbH haben eine gemeinsame Erklärung zur verstärkten Zusammenarbeit unterzeichnet. Dies teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister gestern in Stuttgart mit. Die Erklärung ist das Ergebnis einer Arbeitsgruppe, die der Wirtschaftsminister im Jahr 2008 auf der Grundlage eines vom Wirtschaftsministerium beauftragten Messegutachtens gebildet hat.

In ihrer Erklärung vereinbaren die Messen Stuttgart und Karlsruhe die gemeinsame Vermarktung von inländischen Messen auf Auslandsmärkten. Die Messen Friedrichshafen und Stuttgart, die beide mittelfristig verstärkt auch im Ausland Messen realisieren wollen, streben hierbei projektbezogen ein gemeinsames Vorgehen an. Darüber hinaus werden bestehende Eigenmessen, die an einem der beteiligten Standorte nicht fortgeführt werden können, künftig zunächst den Partnern angeboten.

Nachdem die Messe Stuttgart in der Vergangenheit bereits zwei Veranstaltungen aus Friedrichshafen übernommen hatte ("Campground" sowie "Play & Leisure") und die Messe Friedrichshafen eine Messe selbst auf dem Stuttgarter Gelände veranstaltet ("DACH+HOLZ International"), soll nun ein Messethema für den Herbst 2009 von Stuttgart nach Friedrichshafen verlagert werden ("Internationale Rassehundeschau").

Die vereinbarte Kooperation umfasst zudem Aspekte des Inlandsvertriebs, der Einkaufsentscheidungen und des Servicebereichs. So sollen zum Beispiel mobile technische Infrastrukturen und andere bewegliche Betriebsausstattungen künftig zwischen den drei Standorten ausgetauscht werden, um die jeweils unterschiedlichen Bedarfsspitzen kostengünstig zu bewältigen.

"Ich freue mich, dass die vom Messegutachten Baden-Württemberg angeregte Kooperation der Messegesellschaften Baden-Württembergs erste Früchte trägt", so Wirtschaftsminister Ernst Pfister anlässlich der Unterzeichnung. "Die Kooperation stärkt den Messestandort Baden-Württemberg national und international."

Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der Messe Karlsruhe, betonte, dass mit dem Kooperationsabkommen ein erster Schritt gemacht worden sei, der sich weiter entwickeln könne: "Nun geht es darum, auch auf der Ebene unserer Mitarbeiter den Kooperationsgedanken zu verankern. Dann können sich aus der täglichen Arbeit heraus weitere Synergien ergeben und die Zusammenarbeit kann noch vertieft werden." Für die Messe Friedrichshafen betonte deren Geschäftsführer Klaus Wellmann, dass es darum gehe, "win-win"-Situationen zu nutzen: "Wo sich aus der Zusammenarbeit Größen- oder Qualitätsvorteile ergeben, wollen wir Synergien nutzen. Daneben bleibt die Selbstständigkeit jedes einzelnen Standorts erhalten". Roland Bleiroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, verwies auf die Identität stiftende Bedeutung der nun unterzeichneten Erklärung: "Wir haben unsere eigenen Geschäftsziele, aber wir verstehen uns auch als Teil des Messestandorts Baden-Württemberg."

(Redaktion)


 


 

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