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Kritische Lücke im Internet Explorer

Das Sicherheitsunternehmen FireEye hat kürzlich auf eine kritische Lücke im Internet Explorer von Microsoft hingewiesen. Das Unternehmen hat nun ein provisorisches Fix-It-Tool für seine Nutzer bereitgestellt. Sie werden aufgefordert, das Tool schnellstmöglich einzusetzen.

Die Sicherheitslücke im Internet Explorer wird laut Angaben des Dienstleisters FireEye bereits aktiv genutzt. Betroffen sind die älteren Internet Explorer Versionen IE 6 bis 8. Die Lücke ermöglicht es Angreifern, Schadcode einzuschleusen. Das Problem ist, dass bereits ein Metasploit-Modul aufgetaucht ist und die Lücke bald auch Nutzer in Deutschland trifft.

Sicherheitstool könnte den Start des Browsers verlangsamen

Sicherheitsexperte Cristian Craioveanu versicherte, dass das Sicherheitsupdate und das provisorische Fix-It-Tool sich nicht gegenseitig behindern werden, es kann aber dazu kommen, dass der Browser langsamer startet.

Die Experten von FireEye empfehlen, bis zu einem richtigen Sicherheitsupdate einen anderen Internet-Browser zu verwenden. Microsoft selbst rät zum Internet Explorer 9, der nicht von der Lücke betroffen ist. Sicher soll auch die Version 10 unter dem neuen Betriebssystem Windows 8 sein. Wann das automatische Windows Sicherheitsupdate erscheint, ist noch unbekannt.

(Florian Weis)


 


 

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1 Kommentar

von T
04.01.13 11:10 Uhr
nur mal die Füße still halten Herr Weis

Microsoft arbeitet am Update

Bei der Webseite, auf der Fire Eye Spuren der Cyberattacke gefunden hatten, handelt es sich im den “Council on Foreign Relations”, einen US-amerikanischen Think Tank.

Der betreffende Exploit ist so gestaltet, dass nur Websurfer attackiert werden, die auf ihrem PC die Systemsprachen Englisch (US), Chinesisch, Japanisch, Koreanisch oder Russisch eingestellt haben. Weitere Details will Fire Eye aber nicht verraten, schon um Cyberkriminellen keine unfreiwillige Hilfestellung zu geben.

 

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