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„Baden-Württemberg in Moskau“

Ministerpräsident reist mit großer Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation nach Moskau

Große Kooperationspotentiale im Bereich Wissenschaft

Auf dem Besuchsplan der Wissenschaftsdelegation steht die Unterzeichnung eines Memorandums zwischen dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und der Moskauer Staatsuniversität / Lomonossov Universität (MSU) am 26. Mai. „Die Lomonossov Universität ist nicht nur eine der wichtigsten Universitäten Russlands, sondern auch ein bedeutendes Zentrum wissenschaftlicher Exzellenz in Moskau. Sie ist eine der wichtigsten Partnerhochschulen Baden-Württembergs in Russland. Wir wollen mit diesem Freundschaftsabkommen einen Rahmen schaffen für die vielfältigen Kooperationsvereinbarungen, die auf Universitäts- oder Fakultätsebene bereits mit fast allen unserer neun Universitäten bestehen. Diese sollen auf dieser Basis künftig noch weiter ausgebaut werden“, sagte Oettinger im Vorfeld der Unterzeichnung.

Beim „Wissenschaftsforum Baden-Württemberg/Russland“ zum Thema „Nanotechnologie“ stelle das Forschungsland Baden-Württemberg zudem seine international anerkannten Leistungen in einer Spitzentechnologie vor, die in Russland einen herausragenden Stellenwert genieße und deshalb großes Kooperationspotential biete.

Einweihung German Centre Moskau

Am Mittwoch (27. Mai) wird der Ministerpräsident das in der Trägerschaft der Landesbank Baden-Württemberg in Moskau errichtete „German Centre“ einweihen. Es wird über 100 mittelständischen Firmen aus Deutschland Büroräume und ein ganzes Bündel wichtiger Dienstleistungen bieten. „Damit bietet das Zentrum beste Bedingungen dafür, auf dem international zunehmend umkämpften russischen Markt zu bestehen“, hob Oettinger vor der Abreise nach Moskau hervor. „Das German Centre Moskau am attraktiven Standort ’nagatino-i-land’, direkt am Ufer der Moskwa, ist das Leuchtturmprojekt unserer Zusammenarbeit mit Moskau und der russischen Föderation.“ Nach Singapur, Jakarta, Beijing, Shanghai, Mexiko City und New Delhi werde dieses in Baden-Württemberg konzipierte Erfolgsmodell deutscher Außenwirtschaftspolitik jetzt auch auf Moskau übertragen.

„Die bereits im Vorfeld der Baden-Württemberg-Tage zu spürende positive Resonanz in Moskau lässt darauf schließen, dass man in Russland zu schätzen weiß, dass Baden-Württemberg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten keine Kontakte abreißen lässt und die Partnerschaft mit Moskau und Russland weiter voran bringen will“, sagte der Ministerpräsident.

Konzert mit hochbegabten Musikern beider Länder

Als kulturelles Symbol der Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und Russland werde das Interregionale Sinfonieorchester Baden-Württemberg (IRO) am Dienstag (26. Mai) in der Moskauer Neuen Oper mit Beethovens Chorfantasie und der c-moll-Messe von W.A. Mozart konzertieren. Unter der Regie des Landesmusikrates Baden-Württemberg bilden junge, hochbegabte Musiker beider Länder erstmals ein gemeinsames Ensemble in Moskau, das von Peter Tilling (geb. 1975) dirigiert wird.

(Redaktion)


 


 

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