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Pflegeheimförderprogramm

Ministerrat beschließt Pflegeheimförderprogramm 2009 - 47 Millionen € für 41 Einzelprojekte

Land unterstützt gezielt moderne, leistungsfähige und bedarfsgerechte Pflegeinfrastruktur mit wohnortnahen Versorgungsangeboten.

„Die Pflege gehört zu den wichtigsten sozialen Aufgaben in unserer Gesellschaft. Sie ist Ausdruck für Achtung, Respekt und Solidarität gegenüber Menschen, die ihr Leben aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen können und deshalb auf Hilfe angewiesen sind. Mit dem Pflegeheimförderprogramm 2009 stellen wir für den Neubau, die Sanierung und die Modernisierung von Pflegeheimen Fördermittel in Höhe von rund 47 Millionen Euro zur Verfügung“, erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz am Dienstag (10. Februar 2009) in Stuttgart. Das Gesamtinvestitionsvolumen der in das Förderprogramm aufgenommenen Maßnahmen in Höhe von rund 160 Millionen Euro gebe zugleich auch wichtige wirtschaftspolitische Impulse.

Baden-Württemberg verfüge über eine gut ausgebaute und weitestgehend der Nachfrage entsprechende Pflegeinfrastruktur. Es bestehe aber noch weiterer Investitionsbedarf, um der künftigen Entwicklung gerecht zu werden. „Mit den Fördergeldern unterstützen wir gezielt die Weiterentwicklung einer modernen, leistungsfähigen und bedarfsgerechten Infrastruktur. Schwerpunkt des diesjährigen Förderprogramms sind dringend notwendige Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Dabei geht es in erster Linie darum, die Bau- und Raumkonzepte an die besonderen Bedürfnisse demenziell erkrankter Pflegebedürftiger anzupassen“, erläuterten Oettinger und Stolz. Insgesamt würden mit der Umsetzung des Förderprogramms 1.580 Plätze grundlegend saniert beziehungsweise dort, wo eine Sanierung der bestehenden Einrichtung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht mehr vertretbar sei, im Rahmen von Ersatzbaumaßnahmen neu errichtet.

Darüber hinaus würden 660 zusätzliche teil- und vollstationäre Pflegeplätze eingerichtet. Mit den neu geschaffenen Pflegeangeboten sollen regionale Versorgungsdefizite ausgeglichen und die Pflegeinfrastruktur des Landes weiter ausgebaut werden. „Wir halten Kurs, indem wir besonderen Wert darauf legen, solche Heime zu fördern, die in das Gemeindeleben integriert sind. Auch bei einer stationären Betreuung sollen die Menschen so weit wie möglich in ihrem vertrauten Umfeld bleiben und wohnortnah versorgt werden können“, erläuterten Oettinger und Stolz.

Die Landesregierung habe sich zum Ziel gesetzt, die Pflegeheimförderung des Landes noch bis zum Jahr 2010 fortzuführen.

(Redaktion)


 


 

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