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Europas Luxuszüge

Mit dem Zug durch Europa

Landschaften ziehen vorbei, Musik spielt, ein exzellentes Essen wird gereicht: Wer auf diese Weise als Tourist die Welt genießen will, reist am besten mit einem Zug. Durch Europa reisen neben dem Orient-Express – verschiedene Luxuszüge, bei denen es nicht um Tempo und Termine geht, sondern einfach um das Erleben und Genießen.

SCHOTTLAND - The Royal Scotsman

Dramatisch oder mystisch verzaubert bieten sich den bis zu 36 Passagieren des Royal Scotsman die Highlands bei einem Blick aus den Waggons des 180 Meter langen, tiefroten Zuges. Vollendet stilvoll glänzt überall Mahagoni. Die über Eck stehenden Betten sind mit karierten Decken überzogen.

Zum Dinner erscheinen die Passagiere im Abendkleid und Smoking. Gern gesehen wird ein Kilt, den sich die Gäste in Edinburgh, dem Ausgangs- und Endpunkt aller Reisen, ausleihen können. Aufgetischt werden regionale Delikatessen wie Hummer und Languste, Wildente und Beef vom Angusrind. Später treffen sich die Passagiere im Panoramawagen zum Drink.

Übernachtet wird stets in einem Bahnhof. Während der fünftägigen Reisen durch die Highlands besuchen die Gäste eine Whiskybrennerei, erleben eine private Führung durch Glamis Castle und einen Ausflug zum Highland Wildlife Park.

SPANIEN - Der El Transcantabrico

Die achttägige Zugreise durch Spanien verläuft vom Pilgerstädtchen Santiago
de Compostela über Oviedo und Bilbao bis nach León oder umgekehrt.

Die Kabinen sind mit einem Doppelbett, Minibar, Kleiderschrank und Schreibtisch ausgestattet und verfügen über ein kleines Bad mit Dusche und WC. Nachts bleibt das rollende Hotel im Bahnhof stehen und ermöglicht damit geruhsameNächte.

Zum Zug gehören vier Salonwagen. Hier können die Gäste abends tanzen
oder in bequemen Sesseln relaxen. Auch das Frühstück für die maximal 54
Passagiere wird hier serviert, die Mittags- und Abendmenüs werden dagegen
in Restaurants an der Strecke zelebriert.

Bestandteil der Reise sind Ausflüge im Begleitbus, die beispielsweise nach
Ribadeo, der "Weißen Stadt an der grünen Küste" führen, zum Nationalpark
Picos de Europa oder zum Guggenheim Museum in Bilbao.

SIBIRIEN - Die Transsibirische Eisenbahn

Die längste Zugreise der Welt führt nach einem Start im europäischen Moskauer Jaroslawler Bahnhof dann jedoch zum großen Teil durch Asien. Wer also in Moskau den Zug besteigt und ihn in Wladiwostok am Japanischen Meer wieder verlässt, war rund acht Tage unterwegs, hat eine Strecke von 9289 Kilometern zurückgelegt und sieben Zeitzonen durchquert.

Das Einzigartige an dieser Zugreise sind die Menschen, die sich zwischen Moskau und Peking oder Wladiwostok begegnen: zufällig, für kurze Zeit und doch so intensiv. Nichts ist eilig, mit maximal 80 Stundenkilometer rumpelt der
Zug durch die Weite des Landes - mehr lassen die ausgefahrenen Gleise nicht zu.

Die Transsib-Tour ist jedoch keine klassische Luxusreise des Geldes und der Eleganz einer vermögenden Oberschicht. Den wahren Luxus dieser Reise macht das Erlebnis der Ursprünglichkeit, der unendlichen Weite Sibiriens und der Vielfalt seiner Menschen aus.

In der Transsib teilen sich je vier Gäste ein Abteil, zu jedem Waggon gehören zwei Waschräume und Toiletten. Mitreisende Schaffnerinnen sorgen für das Bettzeug, die Sauberkeit und Sicherheit. So oft wie gewünscht, bereiten sie mit dem summenden Samowar Tee zu.

Der Speisewagen bietet Essen und Getränke in akzeptabler Qualität. Unterwegs bieten Frauen an den Bahnsteigen Proviant an, manchmal auch
nur einen Becher mit Waldbeeren.

(TD-IHK Magazin)


 


 

The Royal Scotsman
El Transcantabrico
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