Weitere Artikel
Schaeffler

Mit Kurzarbeit durch die Krise

Beim angeschlagenen Schaeffler-Konzern steht nach Auftragseinbrüchen für Tausende von Mitarbeitern laut dpa Kurzarbeit an. In Betriebsversammlungen in Herzogenaurach und Schweinfurt wurden am Dienstag zunächst die Arbeitnehmer über Dauer und Umfang informiert. Der Schaeffler-Konzern hat in Deutschland rund 25 Standorte mit etwa 31.000 Mitarbeitern.

Unterdessen sprach sich der saarländische SPD-Chef Heiko Maas dafür aus, dem nach der Conti-Übernahme hoch verschuldeten Konzern notfalls auch mit Staatsbürgschaften zu helfen. "Wenn zehntausende Arbeitsplätze in Gefahr sind, ist es richtig und geboten, dass der Staat über unterstützende Maßnahmen wie Bürgschaften nachdenkt", teilte Maas am Dienstag in Saarbrücken mit. Andere führende SPD-Politiker lehnen Hilfen für Schaeffler ab. Der Konzern produziert auch im Saarland an mehreren Standorten.

Die örtlichen Grünen im Landkreis Erlangen-Höchstadt forderten am Dienstag von ihren Parteifreunden in Land und Bund ein Ende der "Neidkampagne" gegen Schaeffler. Führende Grünen-Politiker wie Claudia Roth, Cem Özdemir und Christine Scheel hätten in der Diskussion um Staatshilfen "eine beeindruckend plumpe Demagogik" gezeigt, erklärte der Sprecher der Kreis-Grünen, Manfred Bachmayer, in einer Mitteilung. Die Spitzenpolitiker sollten sich erst einmal vor Ort informieren, empfahl er. Schaeffler habe massiv in Zukunftstechnologien investiert und sei nun von der Autokrise erwischt worden.

(Redaktion)


 


 

schaeffler
continental
kurzarbeit
staats
hilfe
bürgschaft
einstieg
krise

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "schaeffler" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: