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7. Freiburger Solarrallye

Mit Sonnenkraft durch den Stadtgarten

Pfiffige Ideen, Ingenieursgeschick und clevere Lösungen sind derzeit im Technikunterricht an den Realschulen in Südbaden gefragt. Es geht darum, welche Schule den schnellsten Solarflitzer baut? Denn zum 7. Mal seit 2003 wetteifern die Jahrgangsklassen 9. der Realschulen im Oberschulamtsbezirk Freiburg um den Sieg in der Freiburger Solarrallye. Das Finale findet am Freitag, 10. Juli, im Freiburger Stadtgarten statt.

Im Freiburger Stadtgarten, neben der neu errichteten Zahnradbahn, wird das schnellste solarbetriebene Modellfahrzeug gesucht. Wochenlang haben Realschüler aus Freiburg und dem ganzen südbadischen Raum im Technikunterricht getüftelt und optimiert. Jetzt bringen sie ihre selbst gebauten Mini-Solarfahrzeuge zum Praxistest an den Start der 7. Freiburger Solarrallye. Die Idee für dieses Kurzstreckenrennen von solarbetriebenen Modellfahrzeugen wurde von vier Techniklehrern verschiedener Realschulen aus dem Schulamtsbezirk Freiburg erstmals im Jahr 2003 realisiert. Nach dem riesigen Erfolg der letzten Jahre, als jeweils 32 fürs Finale qualifizierteTeams an heißen Julinachmittagen vor großem Publikum um die Wette fuhren, ist die Solarrallye inzwischen zu einem jährlich wiederkehrenden Ereignis geworden. 

Die Rennstrecke, auf der die Fahrzeuge jeweils im direkten Duell mit einem Konkurrenten antreten, ist eine horizontale, glatte Strecke von 10 Metern Länge, die im Stadtgarten am Ende der Fußgängerbrücke aufgebaut wird. 

Für die Konstruktion der Fahrzeuge standen den Schülergruppen lediglich drei Solarpaneele und ein kleiner Elektromotor zur Verfügung. Alle Teams erhielten das gleiche Ausgangsmaterial. Mit dieser Ausstattung mussten nun im Technikunterricht Renner beliebiger Form und Konstruktion gebaut werden, die möglichst gute Sprintqualitäten und Geradeauslauf aufweisen sollen.

Die Veranstaltung wurde ermöglicht durch die starke Unterstützung der Hauptsponsoren badenova und der Solarfabrik AG: Sie haben pro Schule das Ausgangsmaterial für jeweils zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und eine Rampe für die optimale Durchführung des Rennens eigens anfertigen lassen. Gemeldet sind 33 Teams von 17 verschiedenen Realschulen, von Efringen-Kirchen, dem Titelverteidiger, bis Achern, von Kirchzarten bis Bötzingen und von mehreren Freiburger Schulen, die den Pokal gerne einmal in die Stadt holen möchten. Bisherige Sieger waren: Efringen-Kirchen (3x), Neuenburg (1x), Lörrach (1x) und Achern.

An den Schulen selbst hat es Vorausscheidungen gegeben, denn jede Schule darf nur mit zwei Teams antreten. Es findet sich also im Finale am Freitag, 10. Juli, eine Auswahl der besten von 200 bis 300 Konstruktionen im Stadtgarten ein. Über den Erfolg entscheiden Sprinterqualitäten, Stabilität, Geradeauslauf und Leichtgängigkeit der Fahrzeuge. Wie im Vorjahr gibt es neben Sachpreisen und einem Wanderpokal für das schnellste Fahrzeug, auch diesmal wieder einen Designer-Preis für das optisch spektakulärste Fahrzeug, gestiftet von der Stadt Freiburg. Außerdem winken den Mitgliedern des Siegerteams Schnupperpraktika, wahlweise bei badenova oder bei der Solar-Fabrik AG

Die ersten Rennen am 10. Juli werden kurz nach 12 Uhr gestartet, mit den Finalläufen wird gegen 14.30 Uhr gerechnet. Bereits ab 11 Uhr dürfen die Teams für erste Testfahrten auf die Rampe. Die offizielle Eröffnung um 12 Uhr nimmt Thomas Dresel von der Stadt und Solarregion Freiburg vor.

Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung um eine Woche verschoben und findet am Freitag, den 17. Juli statt.

(Redaktion)


 


 

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