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Mittelständler befürworten Ehrenkodex in der Krise

Die derzeitige Wirtschaftskrise birgt nicht nur die unmittelbare Gefahr von Umsatzverlusten und Liquiditätsengpässen. Mittelständler befürchten auch spürbare und langfristige Schäden, wenn innerhalb der Belegschaft Ängste vorherrschen. Das ergab eine Umfrage der compamedia GmbH unter den Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von ca. 3.500 mittelständischen Unternehmen.

Demnach sind Know-how-Verlust durch die Abwanderung der wertvollsten Mitarbeiter, hohe Kosten durch ineffizientes Arbeiten sowie Qualitätseinbußen bei Produkten und Services die Spitzenreiter unter den befürchteten Folgeschäden. Als geeignete Gegenstrategien sieht der Mittelstand vorwiegend eine verstärkte Kommunikation und eine absolute Transparenz. Die meisten Befragten befürworten darüber hinaus einen Ehrenkodex, in welchem sie sich zu fairem Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern auch in Krisenzeiten verpflichten.

Mehr als die Hälfte (58 Prozent) hält einen Kodex im Falle von Kurzarbeit und Stellenabbau für hilfreich - sei es intern als Begleitung der Maßnahmen oder extern zur Vorbeugung eines Imageschadens. Explizit zu einem Ehrenkodex befragt, sind sich die Verantwortlichen im Mittelstand einig: 76,5 Prozent der befragten Unternehmer und Personaler würden einen solchen Ehrenkodex unterzeichnen. Es ist aber nicht nur eine Frage der Ehre: Direkte betriebswirtschaftliche Vorteile in einem solchen Bekenntnis zu verantwortungsvollem Wirtschaften sehen 51,1 Prozent der Befragten.

(Redaktion)


 


 

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