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Mobile Commerce und Mobile Payment

Mobiler Einkauf legt deutlich zu

Die Smartphone Nutzung beim mobilen Einkauf legt auch im Jahr 2013 deutlich zu. Schon Ende des vergangenen Jahres gab es in Deutschland eine Smartphone-Durchdringung von 50 Prozent, und dieser Trend hält an. Auch mobile Bezahlsysteme sind auf dem Vormarsch.

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) und die Creditreform Boniversum haben die Ergebnisse ihrer dritten Sonderbefragung zum Thema „Mobiler Einkauf und Bezahlung mit dem Smartphone“ im Interaktiven Handel vorgestellt. Die Befragung basiert auf einer bundesweiten repräsentativen Online-Umfrage bei Personen zwischen 18 und 69 Jahren. Mittlerweile nutzen 40 Prozent der Smartphone-Besitzer in Deutschland ihr Gerät auch zum mobilen Einkauf. Das entspricht einer Steigerung von 8 Prozent zum Vorjahr. Besonders jüngere Menschen zwischen 18 und 29 Jahren verwenden das Smartphone verstärkt zum Einkaufen. Bei der Unterscheidung nach Geschlecht zeigt sich, dass Männer mit 43 Prozent vorne liegen. Sie nutzen ihr Smartphone rund 7 Prozentpunkte intensiver als Frauen. Dennoch legen auch Frauen mit 35,9 Prozent bei der Smartphone-Nutzung für mobile Einkäufe deutlich zu, was einer Steigerung von 9,2 Prozent gegenüber 2012 entspricht. Besonders aufgeschlossen stehen dem Mobile Commerce Personen gegenüber, die Vollzeit arbeiten und über wenig Zeit zum Einkaufen.

Ausgereifter Verkaufskanal, neue Bezahlsysteme

„Die ausgezeichneten Zahlen verdeutlichen einmal mehr, wie viel Kraft hinter Mobile steckt und welche Bedeutung dieser mittlerweile ausgereifte Verkaufskanal für den Interaktiven Handel hat. Hinter diesen Zahlen steckt auch das deutliche Zeichen für die Händler, dass dieser neue und einfache Weg des Kaufens bei den Kunden angekommen ist und dass es zukünftig umso wichtiger sein wird, Mobile optimal in das Verkaufs-Geschäft einzubinden, um dem Kunden auch mit dem Smartphone das perfekte Kauferlebnis zu schaffen.“ sagt bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Die häufigste Bezahlform für Einkäufe mit dem Smartphone ist seit diesem Jahr nicht mehr der Kauf per Rechnung oder Kreditkarte, in diesem Jahr überholen erstmals die mobilen Bezahldienste. Aktuell bezahlen schon 44 Prozent der Nutzer ihre Einkäufe über Mobile-Payment-Dienstleister, nur noch 12 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen für die Bezahlung den eigenen Netzanbieter.

Traditionelle Bezahlformen behaupten sich

Die positive Entwicklung der Mobile-Payment-Dienstleister spiegelt sich in diesem Jahr erstmalig auch anhand der Zunahme der Nutzeranteile bei der Altersgruppe über 40 Jahre wider. Gerade die reifere Nutzergruppe verzeichnet in der Nutzung der Bezahl- dienstleister ein merkliches Wachstum von 7,9 Prozent. Boniversum-Geschäftsführer Siebo Woydt: „Die Bezahlung über Mobile-Payment-Dienstleister hat mit einem Nutzungsanteil von 44 Prozent im Frühjahr 2013 nochmal zugenommen. Doch auch die traditionellen Bezahlwege können mit 42 Prozent Nutzungsanteil ihre Position weiterhin behaupten. Auch beim Mobile-Shopping wollen sich die Verbraucher offensichtlich die bestellte Ware vorher anschauen, bevor sie sie bezahlen. Daher wird der Kauf auf Rechnung auch weiterhin eine wichtige Bedeutung für Händler behalten.“

(Redaktion)


 


 

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