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Mobile Web2.0-Anwendungen sind Wachstumstreiber

(pressebox) Die Webciety - das Top-Thema der CeBIT 2009 vom 3. bis 8. März - wird zunehmend mobiler. Der Schlüssel für das Wachstum des mobilen Internet sind die Social Communities. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Beratungsfirma comScore, die den europäischen Markt für mobile Webanwendungen untersucht hat. Demnach nutzten allein im November 2008 rund zwölf Millionen Westeuropäer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien mobile Web 2.0-Anwendungen - ein Plus von 152 Prozent gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres. Besonders interessant: 39,1 Prozent der mobilen Internetsurfer aus Deutschland riefen über das Handy-Web ausschließlich Social-Community-Seiten ab.

Experten rechnen damit, dass die mobile Webciety in den nächsten Jahren stark an Popularität gewinnt. Bei der Integration ortsbasierter Dienste steht die TK-Branche noch am Anfang. Die Verknüpfung von satellitenunterstützten GPS-Funktionen mit sozialen Netzwerkdiensten gilt als lukrativer Zukunftsmarkt. So hat Google vor kurzem ein neues Online-Tool gestartet ('Latitude'), mit dem man auf einem GPS-fähigen Handy automatisch Freunde in der Nähe finden kann. Die Analysten von ABI Research prognostizieren, dass die ortsbasierten sozialen Netze schon in fünf Jahren über 80 Millionen Nutzer anlocken werden. Noch einen Schritt weiter gehen die US-Marktforscher des Pew Internet & American Life-Projects in ihrer aktuellen Studie 'The Future Of Internet III'. Das Ergebnis ihrer spannenden Umfrage unter Internet-Vordenkern, Aktivisten und Analysten: Mobile Geräte werden im Jahr 2020 das zentrale Zugangstool für das Internet sein - und entweder mit der Stimme oder per Touch-Interface gesteuert.

Smartphone-Newcomer für Business und Freizeit

Kaum ein Handy wird in der Mobilfunkbranche derzeit so heiß diskutiert wie das G1, weil es seinen Besitzer so eng mit dem Internet vernetzt wie kein Gerät zuvor. Das G1 ist das erste Mobiltelefon mit dem neuem Open-Source-Betriebssystem Android von Google. Der Suchmaschinen-Spezialist hat dieses gemeinsam mit T-Mobile und HTC, dem koreanischen Hersteller von Pocket-PCs, entwickelt.

Außerdem darf man mit Spannung die Premiere des brandneuen nüvifone G60 erwarten: Das mit einem riesigen Touchscreen ausgerüstete Multifunktions-Handy wurde gemeinsam von Garmin und Asus entwickelt. Es bietet einen mobilen Breitbandzugang (HSDPA), WLAN und GPS, einen vollwertigen Internetbrowser samt Instant Messenger und die bewährte, sprachbasierte Garmin-Navigationssoftware.

Zudem werden auf der CeBIT 2009 maßgeschneiderte Navi-Anwendungen für alle Handy-Betriebssysteme ein Topthema sein. 'Dank der verstärkten Nachfrage nach Navigationslösungen für Mobiltelefone erwarten wir für 2009 ein hohes Wachstum in diesem Bereich', berichtet Klaus Kremer, Country Manager Central Europe & Benelux bei ALK Technologies. Der Navi-Spezialist zeigt auf der CeBIT mit CoPilot Live 8 seine neue Routing-Software für Windows Mobile, Windows CE und Symbian. Außerdem stellt das Unternehmen mit dem CoPilot Live Truck eine spezielle Lkw-Navigationslösung für mobile Endgeräte vor.

Zum CeBIT-Pflichtprogramm für Handy-Interessierte gehört ein Besuch bei T-Mobile und Vodafone. So präsentiert T-Mobile mit dem MDA Basic ein neues Windows-Smartphone für Einsteiger und will dem mobilen Surfen mit Mini-Widgets für das Handydisplay weitere Impulse verleihen. Außerdem sind bei T-Mobile drei Netbook-Neuheiten zu sehen.

Auf dem gemeinsamen CeBIT-Stand von Vodafone und Arcor treffen die Besucher auf Live-Vorführungen mobiler und komplexer Fixed-Mobile-Convergence-Lösungen. In Gesprächen mit Produktexperten beider Marken können sich die Besucher über Technik, Markt und Strategien informieren.

Die österreichische Firma Emporia zeigt in Hannover ausschließlich Mobiltelefone für den Wachstumsmarkt der Generation 50+. 'Wir forschen an einem Seniorenhandy der Zukunft, das an der Schnittstelle zwischen Mensch und medizinischer Versorgung liegen wird', erklärt Emporia-Geschäftsführerin Eveline Pupeter-Fellner. Im Mittelpunkt des CeBIT-Auftritts steht aber das neue Modell emporiaTALKpremium. 'Es ist vor allem bei bisherigen Festnetz-Nutzern gefragt, die eine Scheu vor der Kompliziertheit herkömmlicher Handys haben.'

Neuer Standard CAT-iq: schnurlose Telefone gehen online

Bis vor kurzem waren Festnetz-Telefone vor allem zum Telefonieren da. Damit soll bald Schluss sein - dank CAT-iq (steht für: Cordless Advanced Technology - Internet and Quality). Der neue Standard baut auf der bekannten DECT-Technologie auf und macht auch Festnetzgeräte internetfähig. So kann man beispielsweise jederzeit mit dem Home-Handy den lokalen Wetterbericht abrufen. Voraussetzung ist lediglich ein DSL-Breitbandzugang.

Zu den ersten Herstellern, die ein CAT-iq-fähiges Gerät anbieten, zählt AVM. Auf der CeBIT feiert die FRITZ!Box Fon WLAN 7390 Premiere. Damit will der Berliner Kommunikationsspezialist neue Maßstäbe beim Internetanschluss und bei der Vernetzung setzen. So ist die Produktneuheit mit internen Antennen für Breitbandverbindungen mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde und einem zwei Gigabyte großen Netzwerkspeicher ausgestattet. Dank CAT-iq gehört zudem der häufig krächzende Sound aus dem Telefonhörer der Vergangenheit an: Die HD-Telefonie verspricht natürlichen Klang - noch eine Innovation auf der CeBIT 2009, die für ein ganz neues Telefongefühl sorgt!

(Redaktion)


 


 

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