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Mobilfunk-Urteile

Gerichte entscheiden oft pro Verbraucher

Zu Beginn der Mobilfunk-Ära konnte das Handy schnell zur Kostenfalle werden. Mittlerweile hat sich das geändert, denn immer öfter entscheiden Gerichte zugunsten der Verbraucher, um sie vor überhöhten Rechnungen und dubiosen Vertragsklauseln zu schützen. ARAG Experten geben einen Überblick über richterliche Entscheidungen.

Ein Mobilfunkanbieter hatte in seine AGBs geschrieben, dass er den Mobilfunkan-schluss des Kunden auf dessen Kosten sperren darf, wenn er ihm mindestens 15,50 Euro schuldet. Der Bundesgerichtshof befand diese Klausel für unwirksam. Es gäbe keinen sachlichen Grund dafür, die für die Sperrung eines Festnetzes gesetzlich festgelegte Mindestsumme von 75 Euro beim Mobilfunk erheblich zu unterschreiten. Zudem dürfe ein Anschluss erst gesperrt werden, wenn der Kunde darüber rechtzeitig informiert wurde.

Kostenfallen

Wenn ein Mobilfunk-Unternehmen nicht ausreichend transparent macht, welche Kosten durch die Internetnutzung entstehen können, bleibt es unter Umständen auf diesen sitzen. Im konkreten Fall hatte ein Kunde ein Smartphone gekauft und der Händler ihm geraten, erst bei Bedarf auf eine Datenflat-Lösung umzusteigen. Der Kunde surfte daraufhin für mehr als 1.000 Euro. Doch zahlen muss er diesen Betrag laut ARAG Experten nicht, denn er wurde nicht ausreichend auf die Kosten hingewiesen.


(Redaktion)


 


 

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