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Nach Insolvenz

Modellbau-Hersteller Märklin so gut wie gerettet

Die wirtschaftliche Lage des Modelleisenbahn-Herstellers Märklin hat sich laut Insolventverwalter Michael Pluta deutlich entspannt. Es gebe Gespräche mit sieben Investoren über einen Einstieg bei dem Traditionsunternehmen, so Pluta.

Die Chancen für ein langfristiges Bestehen des 150 Jahre alten Modellbahn-Herstellers stehen nach Angaben des Insolvenzverwalters gut. „Wir planen bereits das Jahr 2010 und bei den Neuerungen das Jahr 2011“, sagte Pluta und erklärte, das Unternehmen werde in diesem Jahr keinen Verlust machen - es werde mit einem Umsatz zwischen 110 und 120 Millionen Euro gerechnet. Auch über das Interesse der Investoren zeige man sich erfreut. Sieben Kaufangebote lägen dem Insolvenzverwalter vor, die Bieter seien aber zur Hälfte andere, als im Februar oder März. Eine Entscheidung über den Zuschlag solle frühestens im Oktober fallen. „Wir wollen niemanden haben, der nach drei bis sieben Jahren wieder geht“, so Pluta. Ein langfristiges Engagement steht also im Vordergrund. Einen genauen Zeitpunkt, wann Märklin verkauft werden soll, ließen die Verantwortlichen offen.

Das Traditionsunternehmen hatte Anfang Februar Insolvenz angemeldet. Im März dieses Jahres wurde aufgrund der schlechten finanziellen Lage beschlossen, die Niederlassung in Nürnberg zu schließen. Dabei wurden 58 Arbeitsplätze gestrichen. Insgesamt wurden knapp 400 der 1417 Mitarbeiter an den Standorten Göppingen, Nürnberg und im ungarischen Györ entlassen.


(Redaktion)


 


 

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