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Seminar

„Nanotechnologie in der Oberflächenbehandlung“

Dass die Nanotechnologie in Zukunft eine Schlüsselrolle innehaben wird, bezweifelt heute niemand mehr. Sie bietet die Möglichkeit, Produkte genau auf den Einsatzzweck zuzuschneiden. Bereits heute sind sie im Alltagsleben vertreten: Kratzfeste Autolacke, Wasser abweisende Beschichtungen (von sanitären Anlagen) und UV-absorbierende Sonnencremes. Dies zeigt, wie vielseitig die Nanotechnologie ist. Dem Mittelstand bieten sich große Chancen. Ob neuartige Solarzellen, Speichermedien oder Metallschutzschichten, ob druckbare Elektronik oder gar ein atomarer Transistor – die Forschungsberichte aus der Nanotechnologie sind voll vielversprechender Ansätze für die Anwendung. Sie lassen Leistungssprünge auf vielen Gebieten der Technik erwarten.

Welche Marktchancen bietet also die Nanotechnologie Metall bearbeitenden Betrieben? Diesem Thema widmet sich ein Seminar, das das beim Wirtschaftsministerium angesiedelte Informationszentrum für betrieblichen Umweltschutz, der Verband Südwestmetall e.V., das überregionale Netzwerk für Materialien der Nanotechnologie NanoMat und das Anwendungscluster Nanotechnologie der IHKn der Metropolregion Stuttgart anbieten.

Das kostenfreie Seminar richtet sich an Metall bearbeitende kleine und mittlere Unternehmen und findet am 4. November 2009 im Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher Straße 19, 70174 Stuttgart von 13 Uhr bis 17:30 Uhr statt.

Die vorgesehenen Themen sind:

  • Marktchancen durch Nanotechnologie,
  • Produkt- und Anwendungsbeispiele (u.a. von tribologischen Funktionsschichten und Korrosionsschutzsystemen sowie beim Härten)
  • Arbeitsschutzmaßnahmen/Toxizität der Nanomaterialien.

Die Referenten kommen von den Fraunhofer Instituten, aus den Anwendungsclustern NanoMat und nano-ihk, Produktherstellern und Anwenderbetrieben.

Durch den Einsatz von Nanomaterialien können Oberflächen neue Eigenschaften erhalten, die beispielsweise zu höherer Härte oder verbesserter Kratzfestigkeit führen. Diese Eigenschaften können mit geringen Materialmengen und -schichten erreicht werden. Diese Technologie steuert also zugleich einen Beitrag zur Ressourcen- und Energieeffizienz bei. Zudem werden längere Einsatzzeiten und höhere Wartungsintervalle ermöglicht; es ergeben sich ökonomische und ökologische Vorteile; positive Nachhaltigkeitseffekte zeigen sich auch in den Ökobilanzen von Anwendungsbeispielen.

Wirtschaftsminister Pfister: „Mit einer klaren Zielgruppen- und Themeneingrenzung - Metall bearbeitende Betriebe und Oberflächenbehandlung – und Beispielen aus der Praxis hoffen wir, das Interesse für die praktischen Umsetzungsmöglichkeiten im Betrieb zu wecken.“

(Redaktion)


 


 

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