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Wintereinbruch

Neuschnee behindert den Verkehr - Unfälle und Staus

Stuttgart/Freiburg. 373 Unfälle, 70 Verletzte und 1,3 Millionen Euro Schaden - das ist die Bilanz nach dem jüngsten Wintereinbruch im Südwesten. Von Mittwochnacht bis Donnerstagmorgen verzeichnete das Innenministerium 352 Unfälle auf den Straßen des Landes und 21 auf den Autobahnen. Das ist der höchste Wert in diesem Jahr, teilte ein Ministeriumssprecher mit.

Bei 30 Unfällen wurden insgesamt 70 Menschen verletzt. Schwerverletzte gab es nicht. Die mit 128 größte Zahl von Unfällen ereignete sich im Regierungsbezirk Stuttgart, gefolgt vom Regierungsbezirk Tübingen mit 104 Unfällen.

Schwer zu schaffen machten den Autofahrern im Berufsverkehr vor allem auf schneeglatter Straße liegen gebliebene Lastkraftwagen. Sie blockierten die Fahrbahn zum Teil für Stunden.

Im Rems-Murr-Kreis stellten sich zwei Tanklaster quer und blockierten die Fahrbahn. Auch im Hohenlohekreis kam ein ein 40- Tonner auf schneeglatter Straße ins Rutschen und sorgte für Staus. Bei Esslingen gab es am frühen Morgen einen Unfall, als ein Lastwagenfahrer auf der schneebedeckten Bundesstraße 10 einem vor ihm einscherenden Wagen ausweichen wollte, schleuderte und die Leitplanke auf 100 Metern niederwalzte. Der Fahrer blieb unverletzt.

Auch Schulbusse blieben in den Schneemassen stecken, so in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis). Auf dem Vogelsangpass (Breisgau-Hochschwarzwald) bei Freiburg blieb ein Linienbus hängen und brachte den Berufsverkehr zum Erliegen. Der Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben in Ravensburg meldete vor allem bei den Überland-Linien Verspätungen. Auch nicht alle Schulbusse konnten pünktlich fahren.

In Stuttgart musste nach Polizeiangaben ein Taxifahrer mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem eine Autofahrerin auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen geraten und mit dem Taxi auf der Gegenfahrbahn zusammengestoßen war. Nicht in die Statistik des Ministeriums floss ein Unfall im Simonswald (Kreis Emmendingen) ein, bei dem ein Mann am Mittwochnachmittag mit seinem Traktor im Tiefschnee einen steilen Waldweg hinabrutschte und gegen eine Baum prallte. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, konnte aber mit seinem Mobiltelefon noch Hilfe holen.

Auch im Kanton Zürich verwandelte der Schnee die Straßen zu Rutschbahnen. Bis zum Mittag registrierte die Polizei 43 Verkehrsunfälle, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden.

(Redaktion)


 


 

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