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Baden-Württemberg

Die neuen Minister der neuen grün-roten Landesregierung: weitgehend "no-names"

Das künftige grün-rote baden-württembergische Kabinett stellte sich in Stuttgart vor. Die Namen sind bis auf wenige Ausnahmen - nämlich der künftige MP Winfried Kretschmann, dessen Vize Nils Schmid und Verkehrsexperte Winfried Hermann - eher unbekannt. Das sagt zwar etwas über ihre Erfahrung, aber nichts über ihre Kompetenz aus.

Der CDU-Fraktionschef Peter Hauk orakelte dann auch , ob die Fäden dieses neuen "Marionettentheaters" in Wirklichkeit andere ziehen würden, nämlich SPD-Bundesparteichef Sigmar Gabriel, die Grüne Renate Künast und ihr Kollege Cem Özdemir. Schon während des Wahlkampfs in Baden-Württemberg hatte die CDU immer wieder Stimmung damit gemacht, Winfried Kretschmann wäre schon beinahe zu alt und würde daher aus gesundheitlichen Gründen seine volle Amtszeit wohl nicht erfüllen können. Dann würde Cem Özdemir ihn beerben.

SPD-Landeschef Nils Schmid (37, Jurist, gebürtig aus Trier), übernimmt erwartungsgemäß das neugeschaffene Superministerium für Finanzen und Wirtschaft. Seine Parteifreundin Gabriele Warminski-Leitheußer  (48-jährige Juristin aus NRW) zeichnet für das Kultusministerium verantwortlich, Reinhold Gall (SPD; 54, Fernmeldetechniker aus Obersulm) führt künftig das Innenressort, Rainer Stickelberger (SPD; 60, Verwaltungsrichter aus Lörrach) wird Justizminister und Katrin Altpeter (SPD; 47, Altenpflegerin aus Waiblingen) Arbeits- und Sozialministerin. Dem neuen Landeskabinett gehören ferner der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Friedrich (38, Verwaltungswissenschaftler aus Konstanz) als Bundesratsminister, seine Parteifreundin Bilkay Öney (40, Bankangestellte und Fernsehreporterin) als Integrationsministerin, der Grüne MdB aus Freiburg Alexander Bonde (36, haushaltspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion) als Verbraucherschutzminister) und der Grüne Winfried Hermann (58, gebürtig aus Rottenburg und verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion) als Verkehrsminister an.

Der Posten der Staatsrätin für Bürgerbeteiligung und Zivilgesellschaft noch offen. „Wer die Staatsrätin wird, erfahren Sie erst nach meiner Vereidigung, damit die Sache noch eine gewisse Restspannung behält“, scherzte der künftige Ministerpräsident Winfried Kretschmann (62, Gymnasiallehrer aus Sigmaringen). Aus Kreisen der Grünen war zu erfahren, dass der Posten auf eine Frau zulaufe.

Der Landtagsabgeordnete Franz Untersteller (Grüne; 53-jähriger Diplom-Ingenieur) wird der künftige Umweltminister und Theresia Bauer (Grüne, 46; Politikwissenschaftlerin aus Heidelberg) übernimmt das Wissenschaftsressort.  Den Posten im Staatsministerium übernimmt die Grünen-Landesvorsitzende Silke Krebs (45, gebürtige Aschaffenburgerin).

Außerdem erhält die Landtagsabgeordnete Gisela Splett (Grüne; 44, umweltpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag) als Staatssekretärin im Verkehrsministerium Stimmrecht im Kabinett. 

(Redaktion)


 


 

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