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PC-Monitore

Jetzt auch zum Fernsehen

Die Zwitter kommen: PC-Monitore im Breitbildformat sind angesagt, darunter immer öfter Modelle mit integriertem TV-Empfänger. Sie sind die erste Wahl für alle, die nur Platz für ein Gerät haben oder am Schreibtisch auch mal fernsehen möchten. test hat vier Kombi­geräte mit zwölf reinen PC-Bildschirmen verglichen. Probleme gabs nur im Detail.

Zwei-in-Eins im Trend

Von den 16 getesteten Breitbildmonitoren mit 55 Zentimeter Bilddiagonale (22 Zoll ) haben vier einen Fernsehtuner eingebaut. Eine gute Nachricht für alle, die Platz sparen wollen und fürs Fernsehen und Computern nur ein Gerät nutzen möchten. Als Fernseher sind die Modelle von Asus, LG, Philips und Samsung zwar weder Riesen noch Klangwunder, aber durchaus brauchbar. Alle vier empfangen das digitale Antennenfernsehen DVB-T, einer hat sogar einen Kabeltuner für hochauflösendes HDTV an Bord. Gezappt wird mit der Fernbe­dienung. Die „Alleskönner“ sind zwar teurer als ihre Computerbrüder, doch wesentlich günstiger als zwei separate Geräte. Lahm zeigten sich die Kombis beim Erwachen aus dem Standby: Im Schnitt vier Sekunden brauchten sie dafür, der Asus AS 22T1E sogar zehn. Viele reine Monitore waren mit höchstens zwei Sekunden deutlich flotter.

LED-Backlight spart Strom

Die meisten Monitore im Test schneiden „gut“ ab. Kein Wunder, sie kommen aus dem mittleren Preissegment, und es dominieren technisch ausgereifte Geräte. Bei der Bildqualität kratzen Acer H223HQ und Viewsonic mit Note 1,7 sogar am „Sehr gut“. Der LG W2286L ist als einziger mit der neuen LED-Technik (Licht emittierende Dioden) für die Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Insgesamt hält er sich im guten Mittelfeld. Ungeschlagen ist er allerdings beim Stromverbrauch: Mit 26 Watt lässt er alle anderen weit hinter sich. Im Schnitt brauchen die gut 20 Watt mehr. Vorschusslorbeeren erhielt auch die vermeintlich höhere Bildqualität der neuen Technik. Tatsächlich ist der LG aber nur in Sachen Farbverteilung „sehr gut“.

Schummeln beim Kontrastverhältnis

Der LG W2286L erreicht auch beim Kontrastverhältnis Spitzen­werte. Die liegen allerdings immer noch weit entfernt von der Her­steller­angabe. Die Tester stellten das beworbene „dynami­sche“ Kontrastverhältnis von 2 000 000 : 1 auf den Prüfstand. Ergebnis: Ein solches Verhältnis hat mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun. Unter Praxisbedingungen schmilzt der Wert auf 1 164:1. Mit einem guten Kontrastverhältnis werben auch die Hersteller von so genannten Glare-Displays. Solche Bildschirme haben eine glänzende statt matte Oberfläche. Der im Test einzige Glare-Monitor kommt von Dell. Zwar ist sein Bild durchaus kontrastreich, in der alltäglichen Nutzung kann er dennoch nicht überzeugen: Das Display spiegelt stark. Das stört bei der Arbeit am Bildschirm und ist Grund für eine Abwertung.

Geeignet zum Spielen

Freunde von schnellen Spielen können sich indes freuen: Beim letzten Test Monitore (test 02/08) waren die Bildaufbauzeiten noch enttäuschend langsam. Jetzt sind die Beurteilungen in diesem Prüfpunkt fast durchweg „befriedigend“, vereinzelt sogar „gut“. Das Plus an Geschwindigkeit vermindert störende Schlieren und Unschärfen bei schnellen Spielen, zum Beispiel bei Autorennen. Etwas träge beim Bildaufbau war nur der Philips: Er erreichte hier nur ein „Ausreichend“ und ist damit für Spiele oder zum Anschauen schneller Actionfilme weniger geeignet. Positiv dagegen die Ergebnisse im Prüfpunkt Betrachtungswinkel: Alle Geräte erreichten ein „Befriedigend“ oder „Gut“.

Digitale Schnittstellen Standard

Auch die Anschlüsse haben sich weiterentwickelt. Neben dem analogen VGA-Anschluss inzwischen Standard: DVI. Diese digitale Schnittstelle fehlt im Testfeld nur bei den Fernsehmonitoren von Asus und Philips. Viele Geräte haben auch eine HDMI-Buchse – praktisch zum Anschließen eines digitalen Zuspielers, etwa eines Blu-ray-Players oder einer Spielekonsole. Mit der Taste für den Signaleingang lassen sich die Monitore dann ganz einfach umschalten.

Hier finden Sie die Ergebnisse kompakt.

(test.de)


 


 

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