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Hochschule Offenburg

Preis für Diplomarbeit über Internet der Zukunft

Neue Wege des Internetsurfens beschreiten Webentwickler mit zukunftsweisenden Technologien und kreativen Inspirationen. Auch Studierende der Fakultät Medien und Informationswesen (M+I) der Hochschule Offenburg sind mit ihren Webideen an vorderster Front. Mit seiner Diplomarbeit "Audio-visuelle Navigation im Web" konnte sich Absolvent Andreas Lutz den internationalen Favourite Website Award (FWA) sichern. Die Arbeit wurde von Prof. Roland Riempp betreut und in Kooperation mit der Agentur Scholz & Volkmer durchgeführt.

Auf der Webseite www.andreaslutz.com unter dem Motto "Because clicking is so 90s!" kann man durch Bewegung und Sprache navigieren. Statt durch Klick auf die Computermaus durchforscht der Besucher die innovative Webseite mit Auge, Ohr und Stimme. Die wegbereitende Technologie findet großes Interesse, denn der Internetauftritt zählte bis Mai 2009 schon 12 500 Besucher aus über 30 Ländern. Andreas Lutz ist sehr stolz auf die Auszeichnung, wird doch der „FWA - Site of the day“ seit 2000 an herausragende und zukunftsweisende Webseiten verliehen. In der Regel sind dies’ Internetseiten für Marken wie Adidas, H&M, Mercedes-Benz etc. erstellt von globalen Design-Agenturen. Die Auszeichnung genießt also ein sehr hohes Renommee in Design-Szene und Industrie. 

Navigation durch Bewegung und Sprache 

Alternative Navigationsmethoden sind auf dem Vormarsch. Entwicklungen wie das iPhone von Apple, die Gestures (Gestenerkennung via Trackpad) auf aktuellen MacBooks sowie Multitracking-Installationen sind längst nicht mehr in den Laboren beheimatet sondern haben die breite Publikum erreicht. Dabei wird eines jetzt schon sehr deutlich: Die Kommunikation mit einem technischen Gerät sollte auf einer dem Menschen angeborenen und instinktiv ablaufenden Ebene stattfinden. Was Intuitivität und Erlernbarkeit anbelangt schlägt sie nämlich konservative Eingabemöglichkeiten mit Maus und Tastatur um Längen. So kann man z.B. das Schütteln des iPhones zum Löschen eines Wortes mit dem Wischen eines Schwamms auf einer Schultafel vergleichen. Diese ursprüngliche Form ist uns viel vertrauter als das mehrfache Drücken der „Entfernen"-Taste - eine Geste, die erst erlernt werden muss.

Was steckt dahinter?

Die Entwicklungen wegbereitender Interaktionen zwischen Mensch und Computer sind bisher alle auf den sogenannten Offline-Bereich beschränkt. Lutz hat mit seiner Diplomarbeit alternative Navigationsmöglichkeiten in den Online-Bereich, also das Internet, übertragen. „Mit den Software-Technologien von Adobe Flash und Java sowie den immer besser ausgestatteten PCs mit Kamera und Mikrofon stellen technische Gegebenheiten keine bemerkenswerte Barriere mehr dar“, betont Lutz. Vielmehr gehe es darum, adäquate Benutzeroberflächen für genau diesen Zweck zu entwerfen und für die praktische Anwendung einzusetzen. Es wäre der völlig falsche Ansatz, konservativen Interfaces eine neue Art der Interaktion überzustülpen.

(Redaktion)


 


 

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