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Prickelndes Menue

Prickelndes Duett mit Wein und Sekt aus Baden

Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art hatten Christine Baumann, Sommelière im „Rebstock“ Durbach und Walter Hassler, Weinberater des Badischen Weinbauverbands a.D. zusammengestellt.

21 Weine und Sekte aus dem gesamten badischen Weinanbaugebiet korrespondierten mit den sensibel zubereiteten Speisen aus der Küche von Volker Baumann.

Jeweils zwei passende Weine und ein Sekt der gleichen Rebsorte wurden zu den einzelnen Gängen gereicht, um ein „großes Spannungsverhältnis“ zu erzeugen. „Wir wollten zeigen, was Baden alles kann“, betonte Walter Hassler. „So ein prickelndes Wein-Sekt-Menü hat es in Baden bisher noch nicht gegeben“, betonte Sommelière Christine Baumann. Walter Hassler attestierte den Durbachern eine große Begeisterung für den Wein. „Durbach hat schon immer Stimmung gemacht in Baden“, untermauerte er seine Hochachtung vor vielerlei Trends, die bislang aus Durbach kamen. Dazu zählte der Weinsachverständige auch dieses besondere Menü.

Die Weinwirtschaft aus Baden hatte die Weine und Sekte gesponsert. Schon der Auftakt mit Gänseleber und einem Muskateller Wein und einem Sekt aus gleicher Rebsorte wirkte äußerst schmeichelhaft. Unter den Weinen waren alle Qualitäten vertreten, vom „Qualitätswein bis zu Auslesen und Eiswein.“ Damit wollte Hassler auch die Sortenvielfalt im Weinland Baden zwischen Bodensee und Tauber-Franken vorstellen und das Können, welches die Winzer und Kellermeister bei der Vinifikation unter Beweis stellen. Natürlich machten auch die Exoten unter den Weinen auf sich aufmerksam. Darunter war auch ein Viognier, der nur in wenigen Weinbaubetrieben in Baden ausgebaut wird. Beachtenswert war auch ein Sekt vom Sauvignon Blanc, der wie eine Symbiose zu Jakobsmuschel und Gambas harmonierte. Ebenso schien ein Silvaner brut zur Auster der perfekte Begleiter zu sein.

Die Genießer hatten die Kompositionen sehr kritisch beäugt. Winzersekte zum Essen fordert natürlich auch die Küche heraus. „Es muss sehr sensibel gekocht werden“, sagte Walter Hassler, ist der Sekt doch sonst eher der klassische Apéritif oder „Absacker“. Ein Wagnis allemal, in weiten Teilen aber ein gelungenes. Die Reaktionen der Teilnehmer waren ebenso vielfältig wie die Sorten der Weine. Einige mochten den Sekt zum Essen, die anderen entschieden sich doch eher für die klassische Variante mit dem Wein. Walter Hassler hatte ein derart „prickelndes Duett“ in all seinen 38 Berufsjahren selbst noch nie vorgestellt. Umso überraschter zeigte sich der Experte vom Ausgang dieses Experiments. Zusammen mit Christine Baumann hatte er die Weine ausgewählt. Volker Baumann bereitete das Essen nach diesen Weinvorgaben zu, auch eine große Herausforderung wie der sympathische Küchenchef betonte.

(Redaktion)


 


 

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