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  • 14.05.2012, 08:18 Uhr
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Rothaus auf Kurs

Badischer Bierabsatz zuletzt jedoch leicht rückläufig

Die Badische Staatsbrauerei Rothaus AG in Grafenhausen-Rothaus hat 2011 ein erfolgreiches Geschäftsjahr erlebt und ihrem Alleinaktionär, dem Land Baden-Württemberg, 17 Millionen Euro Dividende in die Kasse gespült. Der Bierausstoß hat sich mit rund 838.000 Hektoliter gegenüber 2010 jedoch um 1,45 Prozent verringert.

 Die Umsatzerlöse gingen um 1 Prozent auf 82 Millionen Euro zurück. Die Brauerei begründet den leicht rückläufigen Umsatz mit Dumpingpreisen der Konkurrenz . Bundesweit sank der Bierabsatz im vergangenen Jahr lediglich um 0,1 Prozent. An einem Preiskampf auf Kosten der Stärke der Marke Rothaus wolle man dennoch nicht teilnehmen, auch wenn sich die Wettbewerbsbedingungen nicht ändern dürften, teilte die Brauerei am Freitag mit. Dennoch spürt auch Rothaus den generell rückläufigen Bierkonsum in Deutschland, von vor fünf Jahren lag der Bierausstoß bei deutlich über 900.000 Hektolitern und der Umsatz bei über 88 Millionen Euro. Wesentlicher Absatz- und damit Umsatzbringer war auch 2011 mit 81,7 Prozent am Gesamtabsatz das Pilsbier, vor allem das beliebte „Tannenzäpfle“, das Rothaus auch nach Hamburg oder Berlin liefert. Die Staatsbrauerei beschäftigte Ende 2011 über 230 Menschen, darunter 15 Azubis. Das Geschäftsjahr 2012 ist nach Brauereiangaben „ordentlich angelaufen“. Neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Brauerei ist seit Freitag Agrarminister Ale-xander Bonde (Die Grünen).

(Ralf Deckert)


 


 

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