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  • 19.04.2012, 11:38 Uhr
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Rücktritt und Neuwahl

Bei der „Schwarzwaldmilch“ wird immer noch gestritten

Nach wie vor versucht eine Minderheit von Landwirten, die vor einigen Jahren als „Milchrebellen“ des Bauernverbands BdM für Schlagzeilen sorgten, für höhere Auszahlungspreise durch die Molkerei und den Vertrieb des Produkts „Faire milch“ zu kämpfen. Der Erfolg hält sich in Grenzen.

Zuletzt klagte ein BdM-Milchbauer aus Stegen bei Freiburg: Sämtliche Vorstandsentscheidungen der letzten zwei Jahre seien hinfällig, da der seinerzeit in Buchenbach gewählte Vorstand der Molkerei nicht ordnungsgemäß gewählt worden sei. Um möglichen gerichtlichen Erfolgen der „Milchrebellen“ vorzugreifen, sind daher am Dienstag bei der Vollversammlung der „Schwarzwaldmilch“ in Titisee-Neustadt Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft zurückgetretenen, nur um sich in nahezu identischer Besetzung umgehend neu wählen zu lassen. So sollen rückwirkend die Vorstandentscheidungen der vergangenen zwei Jahre „geheilt“, also juristisch wasserdicht legitimiert werden, um in weiteren möglichen Rechtsstreits mit den „Milchrebellen“ rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen. Der Schachzug war erfolgreich: Die Kandidaten für Vorstand und Aufsichtsrat wurden durchweg mit hohen Prozentzahlen von der Vollversammlung gewählt.

(Ralf Deckert)


 


 

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