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Schaeffler plant massive Stellenstreichungen

Der angeschlagene Autozulieferer Schaeffler plant den Abbau von mehreren tausend Arbeitsplätzen. Bereits nächsten Dienstag soll es Gespräche mit den Arbeitnehmern geben. Mit der fehlgeschlagenen Übernahme des Konkurrenten Continental habe das jedoch nichts zu tun.

„Wie alle Unternehmen in der Branche trifft uns die Krise, und wir müssen reagieren. Wir müssen uns wetterfest machen für die nächsten Jahre“, sagte Schaeffler-Chef Jürgen M. Geißinger dem Handelsblatt.

Zwar habe die Abwrackprämie eine gewisse Stabilisierung gebracht, man müsse aber eingestehen, dass die Märkte so schnell nicht wieder auf das Niveau zurückkämen auf dem sie vor der Krise waren. Der Dialog und die Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern hätten beim weiteren Prozess jedoch höchste Priorität. „Wir wollen intern einen sauberen, ordentlichen Prozess gemeinsam mit unseren Arbeitnehmervertretern. Es geht nicht darum, einfach eine Zahl festzulegen, sondern man muss sich die Kapazitäten Standort für Standort ansehen“, so Geißinger.

Die Beschäftigten des Konzerns machen sich derweil große Sorgen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Die Gewerkschaft IG Metall erwartet von Schaeffler den generellen Verzicht auf betriebsbedingten Kündigung und die Schließung von Standorten und die Übernahme aller Auszubildenden.

Der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach erlangte erst gestern erneut Aufmerksamkeit, als bekannt wurde, dass er den Partner Continental konsolidieren wolle. Conti-Chef Karl-Thomas Neumann lehnte diese Pläne ab und bezeichnete das Vorgehen Schaefflers zum wiederholten Male als schlechten Stil (wir berichteten).


(Redaktion)


 


 

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