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Insolvenz bei Traditionsbetrieb

Schiesser kann offenbar gerettet werden

Der vorläufige Insolvenzverwalter des Wäscheherstellers Schiesser, Volker Grub, ist optimistisch, dass die Firma gerettet werden kann. "Ich sehe gute Chancen für das Überleben von Schiesser", sagte der Stuttgarter Anwalt dem Tagesspiegel am Sonntag.

Eine Woche hat sich Grub bei dem traditionsreichen Betrieb mit Sitz in Radolfzell am Bodensee umgesehen, das am vergangenen Montag Insolvenz angemeldet hat. Als einen der entscheidenden Fehler der Vergangenheit sieht er die Ausweitung der Produktion auf andere Marken wie Tommy Hilfiger, Puma oder Ralph Lauren. "Die Ausweitung war ein Flop, der zu hohen Verlusten führte", sagte der 71-Jährige, der schon mehr als 500 Firmen in der Insolvenz begleitet hat, darunter die Traditionsmarke Bauknecht. Die Erwartungen an ihn sind hoch, besonders von Seiten der Gewerkschaft. "Meine einzige Zuversicht liegt bei der Person Volker Grub. Er ist dafür bekannt, dass seine Priorität den Arbeitsplätzen gilt", sagt Johann Blaschke von der IG Metall dem Tagesspiegel.

(Redaktion)


 


 

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