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Baden-Württemberg fördert Medienkompetenz im ländlichen Raum

E-Mails schreiben, Bestellungen in der Internetapotheke oder weiterführende Informationen im Netz recherchieren: Vielen Seniorinnen und Senioren sind die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Internets oft gar nicht bewusst. Oder es fehlen ihnen Kenntnisse sowie Unterstützung im Umgang mit PC und Internet.

Hier helfen Senior-Internet-Initiativen weiter. Diese Gruppen von computerversierten und interneterfahrenen Seniorinnen und Senioren führen ältere Menschen an die Neuen Medien heran und unterstützen sie bei Fragen und Problemen. In Baden-Württemberg bestehen bereits über 50 Senior-Internet-Initiativen, die Seniorinnen und Senioren auf ehrenamtlicher Basis im Umgang mit Computern schulen und beim Einstieg in das Internet begleiten. Doch gerade in ländlichen Gebieten gibt es bislang nur wenige entsprechende Anlaufstellen für ältere Menschen.

Deshalb hat das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum nun das Projekt „Internet goes Ländle“ ins Leben gerufen. Damit fördert das Ministerium die Gründung weiterer Senior-Internet-Initiativen und trägt so dazu bei, dass noch mehr ältere Menschen PC- und Internetkompetenzen erwerben. Die am Projekt beteiligten Partner − die MFG Baden-Württemberg, das Netzwerk für Senior-Internet-Initiativen Baden-Württemberg e.V. (Netzwerk sii BW) und das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm − wollen vor allem Kommunen in den ländlichen Gebieten Baden-Württembergs anregen, eigene Initiativen ins Leben zu rufen. Darüber hinaus sollen Seniorinnen und Senioren, die schon Kenntnisse im Umgang mit Neuen Medien haben, von Helfern aus bereits bestehenden Initiativen an diese neue Aufgabe herangeführt werden. Die neu ausgebildeten Senior-Internet-Helfer können ihr Wissen wiederum an ältere Mitmenschen weitergeben, die noch wenig Erfahrung mit PC und Internet haben. Alle Helfer arbeiten dabei auf ehrenamtlicher Basis.

Wie Interessierte neue Initiativen gründen können und wie die Arbeit eines ehrenamtlichen Senior-Internet-Helfers aussieht – damit beschäftigt sich auch eine kostenlose Informations- und Auftaktveranstaltung in Ulm. Hierzu laden die Projektpartner von „Internet goes Ländle“ am Dienstag, den 2. März 2010 ab 10.30 Uhr in die Universität Ulm ein. Nachmittags werden in Arbeitsgruppen drei Themenschwerpunkte rund um Senior-Internet-Initiativen bearbeitet und im Anschluss noch offene Fragen aufgegriffen. Das detaillierte Programm sowie das Anmeldeformular zu der Veranstaltung wird in Kürze unter www.internet-goes-laendle.de veröffentlicht.

„Unser Ziel ist, dass in Zukunft noch mehr ältere Menschen von den Möglichkeiten moderner Informations- und Kommunikationsmittel profitieren können. Daher freuen wir uns über jeden ehrenamtlichen Helfer, der in seiner Gemeinde eine eigene Senior-Internet-Initiative ins Leben rufen oder bereits vorhandene Ansätze dafür unterstützen möchte“, sagten Carmen Stadelhofer, Geschäftsführerin des ZAWiW, und Bodo Kleineidam, 1. Vorsitzender des Netzwerks sii BW. Interessenten können sich bei bestehenden Senior-Internet-Initiativen über Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten bei der Gründung einer neuen Initiative in ihrer Gemeinde informieren.

(openpr / EHRENSACHE Consulting)


 


 

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