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SEPA-Zahlungsverfahren: Neuartige Dienstleistungen für Firmenkunden

Die Banken entwickeln zusätzliche, neuartige Dienstleistungen auf Basis der SEPA-Verfahren, die allen Unternehmen zugute kommen.

Bisher führt SEPA ausschließlich bei großen, europaweit tätigen Unternehmen zu Vereinfachungen und Kostensenkungen im Zahlungsverkehr. Doch auch kleinere, rein national aktive Unternehmen werden künftig vom einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum profitieren. Denn die Banken entwickeln zusätzliche, neuartige Dienstleistungen auf Basis der SEPA-Verfahren, die allen Unternehmen zugute kommen. So wollen 84 Prozent der Institute in Zukunft die Verwaltung von Lastschrift-Mandaten für Zahlungsempfänger anbieten. Dies ergab die Studie "Electronic Banking 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Zusammenarbeit mit ibi research .

    Auch die Vorankündigung von Lastschriften beim Schuldner plant mehr als die Hälfte der Institute für ihre Kunden zu übernehmen. Vier von zehn Banken wollen es zudem den Unternehmen ermöglichen, den Einreichungszeitpunkt von Lastschriften zu steuern. Die neuen Dienstleistungen sollen dabei den Banken keine Zusatzerträge einbringen, sondern als Serviceleistungen vorrangig die Stellung der Institute im hart umkämpften Markt stärken.

    Etwas überraschend ist, dass nur jede vierte Bank die SEPA B2B -Lastschrift für den Einzug von Forderungen zwischen Unternehmen anbieten will. Offensichtlich wird für diese bisher ungewohnte Form der Zahlungsabwicklung keine hohe Akzeptanz bei den Unternehmen erwartet.

    Weitere interessante Potenziale für Zusatzdienstleistungen auf Basis der SEPA-Zahlungsverfahren ergeben sich in den Bereichen elektronische Rechnungsstellung und Electronic- beziehungsweise Mobile Payment. Zwar planen aktuell nur 42 Prozent der Institute Angebote im Bereich der Rechnungserstellung und nur zwei von zehn arbeiten an E- oder M-Payment-Verfahren. Auf EU-Ebene befassen sich jedoch derzeit Expertenkommissionen mit der Frage, wie in diesen Bereichen europaweit vereinbare Lösungen auf Basis der SEPA-Zahlungsverfahren geschaffen werden können. Es ist damit zu rechnen, dass weitere Institute  Angebote für Firmenkunden entwickeln werden, wenn es hier konkrete Vorschläge gibt.

   Bei den Service-Dienstleistungen im SEPA-Umfeld steht die Umwandlung der Konto-Nummer und Bankleitzahl in IBAN und BIC an vorderster Stelle. Das gilt für Empfänger beim eigenen (58 Prozent) aber auch bei anderen Instituten (47 Prozent). Ein neues Service-Portal der Kreditwirtschaft macht dieses Angebot möglich.

PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit über 20 Jahren an den Standorten Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 236 Mitarbeitern über 30,5 Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die bankfachliche bis zur IT-Beratung.

(ots / Björn Godenrath )


 


 

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