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  • 10.02.2009, 14:53 Uhr
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Safer Internet Day

Shopping-Lust statt Einkaufs-Frust

Wer sicher im Internet surfen will, sollte einige Grundregeln beachten. Deshalb hat die Europäische Union den „Safer Internet Day“ ins Leben gerufen, an dem die Menschen über Gefahren und Risiken im Internet aufgeklärt werden. Die Initiative „Online Kaufen – mit Verstand!“, die von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, dem weltweiten Online-Marktplatz eBay und dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) ins Leben gerufen wurde, weist aus diesem Anlass auf sieben einfache Regeln hin, die das Einkaufen im Internet zum sicheren Vergnügen machen.

Online-Shopping ist einfach und bequem: nach dem gewünschten Produkt im Internet suchen, den passenden Anbieter auswählen, bezahlen – und in wenigen Tagen hält man das heißersehnte Lieblingsteil in den Händen. Die Realität sieht aber leider manchmal anders aus, denn auch Anbieter mit unlauteren Absichten versuchen, vom rasanten Wachstum des E-Commerce zu profitieren. Es gibt inzwischen rund 31,4 Millionen regelmäßige Online-Käufer in Deutschland. Die Polizeiliche Kriminalstatistik für 2007 weist allein 71.876 Fälle des Warenbetrugs mit Bezug zum Internet aus. Und die gute Botschaft: Die Aufklärungsquote betrug in diesem Deliktsbereich 94,6 Prozent (Daten aus der PKS 2007 ohne Bayern).

Anlässlich des diesjährigen „Safer Internet Day“ macht die Initiative „Online Kaufen – mit Verstand!“ auf die „7 Goldenen Regeln zum sicheren Online-Handel“ aufmerksam, die gemeinsam von den drei Partnern der Kampagne entwickelt wurden.

Internet-Nutzer sollten für ihre Passwörter keine leicht zu erratenden Begriffe, sondern Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wählen. Sie sollten darüber hinaus auf eine verschlüsselte Datenübertragung bei der Bestellung achten. Wichtig ist außerdem, die Seriosität des Anbieters so gut wie möglich zu prüfen: In seriösen Online-Shops sind Name und Anschrift des Händlers leicht zu finden und im Idealfall ist der Shop sogar mit einem Siegel wie dem bvh/EHI-Gütesiegel „Geprüfter Online-Shop“ ausgezeichnet. Sorgfältig geprüft werden sollten auch die Artikelbeschreibung sowie die Lieferbedingungen und Versandkosten. Für die Bezahlung sind Zahlungsmethoden wie Rechnung, Bankeinzug, Kreditkarte oder spezielle Online-Zahlungsservices wie PayPal am sichersten. Außerdem ist wichtig zu wissen, dass jeder gewerbliche Händler ein mehrwöchiges Widerrufs- oder Rückgaberecht einräumen muss. Schließlich sollten sich die Nutzer vor gefälschten E-Mails schützen: Misstrauen ist angebracht, wenn E-Mails dazu auffordern, über einen Link oder ein Formular vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen einzugeben.

Die kompletten „7 Goldenen Regeln“ und einen Test, mit dem das eigene Wissen rund um das sichere Handeln im Internet geprüft werden kann, bietet die Initiative „Online Kaufen – mit Verstand!“ auf dem Portal www.kaufenmitverstand.de an. Die praktische „Safety Card“ zum Herunterladen zeigt die Regeln auf anschaulichen Bildern. Einmal ausgedruckt, hat man sie schnell zur Hand – für das sichere Einkaufserlebnis im Netz.

Die Partner der Initiative „Online Kaufen – mit Verstand

  • Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)
  • eBay
  • Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh)
  • Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

(Redaktion)


 


 

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