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Online-Shopping: zusätzlicher Schutz ganz einfach

Der Online-Handel boomt und immer mehr nutzen die Alternative, bequem von zu Hause aus am Computer Produkte zu bestellen. Für Anbieter von Online-Shops gelten hohe Richtlinien, was den Umgang mit persönlichen Daten, Bank- und Kreditkarteninformationen sowie einer sicheren Datenübertragung angeht. Internet-Experten geben Tipps, wie jeder Kunde seine Sicherheit im Internet verbessern kann und worauf man achten sollte.

Einen seriösen Anbieter eines Online-Handels erkennen Kunden vor allem daran, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs), ein vollständiges Impressum, Angaben zum Datenschutz sowie Kontaktmöglichkeiten genannt und leicht zu finden sind. Oftmals kann man sich auf einer Informationsseite zum Unternehmen (z.B. „Wir über uns“) weiter über den Anbieter informieren. Zudem muss die Datenübertragung, gerade in Bezug auf Bank- oder Kreditkartendaten, über eine verschlüsselte Leitung erfolgen. Zu erkennen ist dies an einem kleinen geschlossenen Schloss unten rechts im Browser. Zertifikate, wie TÜV SÜD [email protected], geben einen Hinweis darauf, dass Daten bei diesem Anbieter möglichst sicher behandelt werden. Um die Sicherheit im Internet zu verstärken, sind aber nicht nur die Anbieter von Online-Shops gefordert, sondern auch die Kunden. Folgende Tipps helfen, mehr Sicherheit zu erreichen:

Aktuelle Programme: PC-Programme sollten stets auf dem aktuellen Stand sein. Deswegen sollten regelmäßige Updates für das Betriebssystem durchgeführt werden und die neuste Version des Browsers und des Virenprogramms verwendet werden. Hacker suchen gezielt nach Schwachstellen in Programmen. Durch Aktualisierungen versuchen Anbieter diese zu schließen und dadurch das System sicherer zu machen. Veraltete Versionen können ein Sicherheitsrisiko bedeuten.

Sichere Passwörter: Kunden sollten sich mehrere sichere Passwörter ausdenken und nie ein Passwort mehrmals verwenden. Wenn Kriminelle an ein Passwort kommen, können sie sonst mehrmals Schaden anrichten. Der eigene Name, der des Partners oder Kindes, das Geburtsdatum oder Tastenkombinationen, die auf der Tastatur nebeneinander liegen (z.B. qwertz), sollte auf keinen Fall verwendet werden. Ein sicheres Passwort umfasst mindestens sechs bis acht Zeichen und besteht aus einer Mischung von Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung sowie Zahlen und Sonderzeichen. Damit Kunden sich dieses leichter merken können, sollten sie sich Sätze ausdenken und daraus das Passwort ableiten. Ein Beispiel: Zum 30. Geburtstag habe ich von Onkel Fred 500 Euro bekommen! – ergibt folgendes Passwort: Z30.GhivOF500€b! Niemand wird dieses Passwort entschlüsseln können. Wichtig ist zudem, dass Sie sich Ihre Passwörter nicht aufschreiben und in Nähe des Computers verwahren. Einbrecher hätten dadurch ein leichtes Spiel.

Vorsicht vor Betrügern: Auch Betrüger werden immer dreister. Eine Methode, um an Ihre Daten zu kommen, ist das so genannte ‚Social Hacking‘. Hier erhalten Sie eine Mail oder werden sogar angerufen. Der Betrüger gibt sich als Mitarbeiter eines Online-Shops oder eines Finanzinstituts aus und erklärt, dass er aufgrund von technischen Störungen dringend Ihr Passwort benötigt. Beantworten Sie nie solche Anfragen, denn Sie können sich sicher sein, dass dies ein Betrüger ist. Seriöse und etablierte Unternehmen würden Sie nie nach Ihrem Passwort fragen.
Eine andere Methode sind ‚Phishing Mails‘. Hier erhalten Sie ein Produktangebot per Mail und die entsprechende Verlinkung auf die Startseite eines Shops oder einer Bank. Diese ist der echten Startseite täuschend ähnlich. Natürlich müssen Sie sich vorher einloggen, doch sobald Sie ihre Daten eingegeben haben, passiert nichts. Der Betrüger verfügt nun aber über Ihre Login-Daten und kann damit Schaden verursachen. Daher sollten Sie stets selber die Startseite des Shops über den Browser anwählen und keinen Links blind folgen und vertrauen.

Preisgabe der Daten: Kunden sollten sehr sparsam mit ihren Daten umgehen. Verkäufer dürfen nur nach Daten fragen, die für die Transaktion notwendig sind. Dies sind in der Regel Adresse und Informationen zum Zahlvorgang. Persönliche Daten darüber hinaus wie Geburtsjahr, Name des Kindes, Haustiere usw. sind meist nicht relevant (es sei denn, diese sind zwingend erforderlich – z.B. Angabe des Alters von Kindern bei einer Reisebuchung). Wenn Hacker an diese Daten gelangen, könnten Sie versuchen, Rückschlüsse auf Ihre Passwörter zu ziehen. Dazu benutzen Sie Programme, die mehrere Passwortvarianten anhand der Daten erstellen.

Weitere Informationen unter www.safer-shopping.de.

(Redaktion)


 


 

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