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Girls' Day

Die Siemens Niederlassung Stuttgart erwartet 60 junge Menschen

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Siemens wieder am internationalen Girls’ Day. Das Unternehmen bietet heute in seinen Werkstätten, Büros und Laboren wiederum die Möglichkeit, Einblicke in verschiedene Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen und dabei Kontakte knüpfen.

In diesem Jahr wird der Girls’ Day außerdem erstmals mit dem Boys’ Day kombiniert. „Unsere Zukunftsfähigkeit hängt an gut ausgebildeten und motivierten jungen Leuten. Als einer der größten Ausbildungsbetriebe in Deutschland öffnen wir gerne unsere Türe und zeigen, wie viele spannende berufliche Möglichkeiten es bei Siemens gibt. Besonders junge Techniker und Naturwissenschaftler können hier ihre beruflichen Träume wahr werden lassen - auch und besonders junge Frauen“, sagt Brigitte Ederer, Personalvorstand von Siemens. Das Unternehmen beteiligt sich seit Beginn an dieser Aktion und erwartet auch in diesem Jahr rund 2.000 Mädchen und Jungen an mehr Standorten. Allein in der Siemens Niederlassung Stuttgart werden 30 Mädchen und 30 Jungen in verschiedenen Workshops aktiv und erfahren mehr über technische Berufsfelder.

Neben einem Bewerbertraining und der Information über die von Siemens angebotenen technische Ausbildungsberufe und duale Studiengänge steht für die 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Girls’ und Boys’ Day in der Siemens Niederlassung Stuttgart ein bunter Mix an Workshops auf dem Programm. So bauen sie unter Anleitung von Siemens-Auszubildenden und Studenten der Dualen Hochschule aus verschiedenen Komponenten, wie zum Beispiel Widerständen, Transistoren, Kondensatoren eine Lichtschranke, die sie anschließend mit nach Hause nehmen dürfen. In einem weiteren Workshop bauen die Teilnehmer aus pneumatischen Komponenten ein kleines Modell und steuern mit Druckluft die Zylinder. Außerdem werden sie gemeinsam mit dem Siemens-Nachwuchs den Aufbau und die Installation von verschiedenen Schaltungen, wie sie im Hausgebrauch vorkommen, anschauen und gemeinsam Ein-/AusschaWechselschalter und Lampen verdrahten. 

Der heutige Girls’ Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Seit Beginn der Aim Jahr 2001 haben insgesamt mehr als eine Million Mädchen daran teilgenommen. Allein im  vergangenen Jahr waren mehr als 122.000 Mädchen in mehr als 9.600 Unternehmen und Organisationen unterwegs, um technische und naturwissenschaftliche Berufe kennenzulernen. Die jahrelangen Bemühungen um mehr weiblichen Nachwuchs in Technikberufen zeigen inzwischen Erfolge. Offenbar finden immer mehr junge Frauen Interesse an einem technischen Studiengang oder Ausbildungsplatz. 

In Deutschland verfügt die junge Frauengeneration über eine besonders gute Schulbildung. Dennoch entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl überproportional für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen sie ihre Zukunftsmöglichkeiten nicht voll aus. Vielen Betrieben fehlt aber gerade in technischen und techniknahen Bereichen zunehmend qualifizierter Nachwuchs. Der erfolgreiche Übergang von der Schule in den Beruf ist deshalb eine der zentralen Herausforderung für Schulen und ein entscheidender Erfolgsindikator für das deutsche Bildungssystem. An dieser Schnittstelle ist die Verzahnung von Schule und Wirtschaft von großer Bedeutung. 

Der Ausgangspunkt des Girls‘ Day liegt in den USA, wo er 1993 erstmals von der Organisation „MS. Foundation for Women“ veranstaltet. In Deutschland begann die Erfolgsgeschichte Girls’Day im Jahr 2001. Gemeinsam starteten das Bundesministerium für Bildung, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Initiative D21 diese bundesweite Aktion. Die aktive Förderung von Frauen ist bei Siemens Bestandteil des unternehmensweiten Bildungsprogramms „Generation 21“. Mit seinen internationalen Programmen trägt das Unternehmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung Rechnung und fördert potenzielle Mitarbeiter, Entscheider und Gestalter von Morgen. 

Mit zurzeit über 7.100 eigenen Auszubildenden und dual Studierenden ist Siemens Professional Education (SPE) einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Jedes Jahr bewerben sich rund 40.000 Schulabsolventen/-innen auf attraktive Ausbildungs- und Studienplätze. In die Ausbildung der Jugendlichen investiert Siemens pro Jahr rund 167 Millionen Euro. Die Qualität der Siemens-Ausbildung hat sich auch über die Konzerngrenzen herumgesprochen: Seit Jahren lassen viele kleine und mittelständische, aber auch große Unternehmen im Rahmen einer Kooperation bei Siemens ausbilden. Bundesweit handelt es sich dabei zurzeit um rund 2.700 Nachwuchskräfte. Aktuelle Informationen zu den Ausbildungs- und Studiengängen finden Sie in: www.Siemens.de/ausbildung

(Redaktion)


 


 

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