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Siemens: Weitere Einschnitte im Industriegeschäft

Siemens erwartet in den kommenden Jahren keine schnelle Erholung des für den Konzern wichtigen Industriegeschäfts. Die Absatzmärkte in diesem Bereich kehren so schnell nicht wieder auf das Niveau des Jahres 2008 zurück, prognostizierte Finanzchef Joe Kaeser in einer am Mittwoch veröffentlichten Analystenpräsentation.

Der Konzern habe auf den plötzlichen Umsatzeinbruch vor allem in den Sparten Industrieautomatisierung und Antriebstechnik sowie bei der Lichttechniktochter Osram reagiert. Konzernweit will Siemens bis Ende September 1.600 Stellen streichen, bislang vor allem in den ausländischen Industriesparten. Weitere Kürzungen sind jedoch nicht ausgeschlossen. „Die Kostenstrukturen müssen dem mittelfristigen Marktniveau angepasst werden“, hieß es.

Die Kosten der Anpassung beziffert der Konzern auf etwa 100 Millionen Euro, die im vierten Quartal des Jahres ergebniswirksam werden sollen. Obwohl alle Siemens-Sparten außer der Medizintechnik mit Problemen zu kämpfen haben, bestätigte Kaeser noch einmal die im Frühjahr gesenkte Jahresprognose. Demnach rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem operativen Ergebnis von mehr als 6,6 Milliarden Euro.


(Redaktion)


 


 

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