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Studie belegt: Best Ager sind keineswegs Internet-Muffel!

Ein grauenhaftes Wort: Silversurfer. Dahinter steht aber eine Tatsache, der sich nicht nur Marketing- sondern auch Kommunikationsspezialisten zunehmend widmen sollten: Immer mehr Konsumenten im Alter von 50 Jahren aufwärts nutzen digitale Kommunikationswege.

Rein formal sind sie derzeit Bestandteil der "werberelevanten Zielgruppe", die über die Altersklasse der 14-bis 49jährigen definiert ist – wogegen das Alter 50plus spricht. Klassische Senioren sind sie aber auch nicht, denn der sogenannte „Best Ager“ steht oft noch voll im Beruf und damit auch im Leben.

Entsprechend dürfte es nicht wundern, dass sie sich auch im Internet genauso sicher und selbstverständlich bewegen wie jüngere Verbraucher. Das ergab eine Studie von Anxo Management Consulting in Zusammenarbeit mit den Marktforschern der Konzept & Markt GmbH. Hier wurde genau untersucht, wie die Generation 50plus das Internet nutzt und welche technischen Geräte sie dafür verwenden.

Bei absatzwirtschaft.de gab es Einzelheiten zu den Studienergebnissen nachzulesen: Demnach verfügt fast jeder Haushalt der Befragten über ein Mobiltelefon. Smartphones seien bereits in einem Drittel der Haushalte verbreitet und würden von 31 Prozent der 50- bis 65-Jährigen sowie von 22 Prozent der über 66-Jährigen verwendet.

Tablet PCs hingegen hätten den Einzug in das Wohnzimmer der "Best Ager" noch nicht gefunden.

Produkt- und Preisinformationen treffen soziale Kontakte

Nun bleibt zu betonen, dass die webgestützten Online-Befragung handelt, was umso leichter den Satz von 75 Prozent erklärt, die das Internet häufig bis sehr häufig zu verwenden. Unterschiede zwischen den Altersklassen existierten demnach kaum, jedoch sinkt die Online-Affinität der Altersklassen 66 bis 87 Jahre im Vergleich leicht.

Im Vordergrund für die Nutzung des Internets steht die Suche nach Informationen über Produkte und Preise sowie der E-Mail-Kontakt zu Familie, Freunden und Bekannten.

68 Prozent hätten demnach das Internet schon einmal zum Kauf von Produkten und Dienstleistungen genutzt.

Der E-Commerce bekommt eine kaufkräftige neue Zielgruppe

Im Ergebnis lässt sich festhalten, dass das Online-Kaufverhalten der Generation 50plus annähernd im Bundesdurchschnitt liegt. Danach kaufen 68 Prozent aller Befragten im Internet ein. Mit einem Anteil von 71 Prozent shoppen Frauen geringfügig mehr im online als Männer.
Sie investieren überwiegend vor einem Kauf Zeit für Produkt- und Preisrecherchen auf unterschiedlichen Portalen, 61 Prozent der Befragten gaben an, Online-Banking zur Erledigung ihrer Bankgeschäfte zu nutzen. 

Weitere Informationen zur Studie gibt es unter www.konzept-und-markt.de

(Edda Nebel)


 


 

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