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Social Media im Unternehmen

Apps – mehr als nur ein Zusatznutzen

Joachim Pfeiffer, Vollblut-Journalist und Herausgeber renommierter Special-Interest-Magazine (u.a. Audio), wird sich Ende August einer weiteren Aufgabe widmen: Er übernimmt eine Dozentur im Social Media Lehrgang an der Düsseldorfer Akademie für Marketing-Kommunikation.

Als Experte für Applikationen wird Pfeiffer den Teilnehmern diesen Bereich näher bringen und den kommunikativen Nutzen von Apps aufzeigen. Er selbst launchte 2010 im App Store von Apple die Nachrichten-Applikation eMagx, die sich auf Anhieb einen Spitzenplatz erobern konnte. Business-on hat ihn vorab zu seinem Spezialgebiet befragt.

b-on: Apps gewinnen als Kommunikationsmaßnahme immer mehr Bedeutung. Handelt es sich dabei um kurzfristigen Hype oder werden Apps auch in Zukunft einen festen Platz im Marketing-Mix haben?

Pfeiffer: Apps sind, wenn sie effizient Zielgruppen ansprechen und bedienen, ein unverzichtbares Marketing-Instrument. Insbesondere gilt dies für Applikationen, die im App Store von Apple angeboten werden. So haben die User die Gewähr, dass die Apps technisch ausgereift und inhaltlich geprüft worden sind. Eine gut gemachte App punktet mit einer Anwendung, die dem Nutzer einen Mehrwert garantiert. Zum anderen geben Apps Orientierungshilfen in einem überbordenden Informations-Markt. Apps sind somit auch praktische Tools für Nutzer, die unkompliziert valide Informationen benötigen.

b-on: Der Großteil der Apps ist kostenfrei, es kann also kein unmittelbarer Ertrag über sie erzielt werden. Warum kann sich eine App für ein Unternehmen etc. lohnen? Für welche Zwecke bietet sich der App-Einsatz besonders an?

Pfeiffer: Wer die Interessen seiner Zielgruppen bei der Entwicklung einer App in Fokus stellt, schafft Sympathie und somit beste Voraussetzungen für ein gutes Geschäfts- und Verkaufsklima. Wem es obendrein gelingt, darüber komplexe Sachverhalte spielerisch erfahrbar zu machen, lässt aus Konsumenten Marken-Botschafter werden. 

b-on: Es gibt ca. 650.000 Apps und damit eine starke Konkurrenz. Wie kann man es da schaffen, aufzufallen? Was muss eine App bieten, damit sie angenommen wird?

Pfeiffer: Grundsätzlich gilt: Im App Store von Apple werden alle Anbieter, ob sich dahinter ein multinationaler Konzern, ein Mittelständler oder ein Einzel-Unternehmer verbirgt, gleich behandelt. Soziale Netzwerke helfen dabei, eine App bekannt zu machen. Wenngleich sich der Erfolg einer Applikation allein daran messen lassen sollte, ob die Zielgruppe sie auch dauerhaft nutzt.

Infos zum Social Media Lehrgang an der DAMK:
Der Kompaktlehrgang zum Social Media Manager startet am 24. August. An vier Wochenenden führen Dozenten aus der Praxis in die Strategien des Social Web ein. Mit Real Cases, schnell, intensiv und direkt anwendbar.
Weitere Einblicke in das Praxisstudium gibt es beim Infoabend mit Kurzvortrag "Social Media - die 5 wichtigsten Punkte":
am Mittwoch, 22. August 2012
um 19 Uhr in der DAMK
Graf-Adolf-Str. 61, 40210 Düsseldorf

Um eine kurze Anmeldung per E-Mail unter [email protected] oder 0211/373900 wird gebeten.

(Katharina Schulze)


 


 

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