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Social Media

Mitmachen oder nicht - acht Fragen und Antworten dazu

Viele Unternehmen machen mit, weil "alle anderen auch dabei sind". Kommt fast hin, denn 47 Prozent aller Unternehmen in Deutschland setzt laut BITKOM soziale Medien ein. Die Online-Journalismusbörse "DieRedaktion" hat die acht wichtigsten Fragen dazu zusammengestellt:

Es sind Fragen wie: Soll ich einen Social-Media-Kanal wie etwa Facebook, Twitter, YouTube und Xing nutzen? Und: Muss ich die sozialen Netzwerke in meine Marketing- und Kommunikationsstrategie integrieren?

Frage 1: In welchem Wirtschaftszweig ist mein Unternehmen aktiv? Ist meine Firma im B-to-C- oder im B-to-B-Markt unternehmerisch tätig?

Der Wirtschaftszweig des Unternehmens spielt bei der Entscheidung eine Rolle. Ein Social-Media-Einsatz im Marketing und in der Kommunikation ist noch nicht für alle Unternehmen sinnvoll. Soziale Netzwerke insbesondere Facebook passen eher zu Unternehmen, die im B-to-C-Markt zuhause sind und eine Nähe zu ihren Konsumenten bereits haben oder aufbauen. Bei Firmen im B-to-B-Bereich sollte man genau hinschauen, ob die Zielgruppe medienaffin ist und ob sich nicht folgende Netzwerke LinkedIn, Xing, YouTube oder Twitter eignen z. B. wie bei DieRedaktion.de im höchsten Maße der Fall ist. 

Frage 2: Aber könnten Social-Media-Aktivitäten nicht meine Internetpräsenz stärken und für hohen Traffic sorgen?

Social Media ist in erster Linie kein Instrument, um nur die eigene Webseite aufzuwerten oder gar viele Besucher zu generieren, sondern um mit Kunden in den Dialog zu kommen. Firmen, die bislang im Web kaum oder gar nicht aktiv waren, haben kaum eine Chance, plötzlich via soziale Netze erfolgreich zu werden. Sollte allerdings ein Teil Ihrer Kunden-Zielgruppe bereits einen eigenen Facebook- oder Twitter-Account haben, ist es sinnvoll, sie via Social Media anzusprechen und sie noch intensiver an Ihr Unternehmen zu binden.

Frage 3: Welche Produkte und Dienstleistungen kann ich via Social Media „platzieren“?

Nicht jedes Produkt oder jede Dienstleistung eignet sich. Komplexe und erklärungsbedürftige Angebote können nur angeteasert werden. Aber nützliche Kundeninfos, aktuelle Werbeaktionen oder beispielsweise die Darstellung eines neuen Produkts können Aufmerksamkeit beim Empfänger schaffen.

Frage 4: Kann ich die sozialen Netzwerke so nebenbei bedienen?

Ganz sicher nicht. Wer sich dafür entscheidet, sollte seine „Freunde“ regelmäßig informieren. Wichtig ist, dass Sie die Dialoge und Diskussionen in Facebook & Co. ständig verfolgen und sich mit Fingerspitzengefühl in Diskussionen aktiv einschalten. User erwarten eine schnelle Antwort.

Frage 5: Einen eigenen Mitarbeiter nur für Social Media kann ich mir nicht leisten. Was nun?

Vor der Entscheidung „Ja oder Nein“ sollte die Unternehmensführung klare Verantwortlichkeiten schaffen. Entweder Sie beauftragen einen Mitarbeiter. Oder aber Sie holen sich externe Unterstützung. Diese, etwa ein qualifizierter Journalist, sollte mit Sprache umgehen und emotional diskutieren können. Er sollte immer individuell antworten und keine Textbausteine verwenden. In jedem Fall sollte er Social-Media-affin sein und sich die Philosophie des jeweiligen Unternehmens zu eigen machen. Diese qualitätsorientierten Profis finden Sie unter DieRedaktion.de, Deutschlands großer Online-Journalismusbörse.

Frage 6: Ist eine Strategie und ein Konzept sinnvoll?

In jedem Fall. Wenn Sie Kunden langfristig erreichen und eine Nähe aufbauen wollen, ist es notwendig, Ihre Aktivitäten zu planen, eine Strategie zu entwickeln und Ziele festzulegen. Eine Strategie könnte sein, Beiträge zu platzieren, die den kontinuierlichen Kundendialog fördern und für den User interessante Informationen bedeuten.

Frage 7: Was sollte ich unbedingt beim Start von Facebook & Co beachten?

Zwei Aspekte sind besonders wichtig. Erstens: Es gilt, die rechtlichen Anforderungen beim Social Media wie Datenschutz, Impressum, Telemediengesetz etc. zu beachten. Und zweitens: Ein aktives Monitoring – Beobachten und Messen – ist von Beginn an Pflicht.

Frage 8: Muss ich Angst von einem Shitstorm haben?

Negative Kommentare werden kommen – das ist so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche. Aber: Nicht jede Kritik ist ein Shitstorm. Erst, wenn sich eine Vielzahl von entrüsteten „Freunden“ meldet, deren Äußerungen auch noch vielfach „geliked“ werden, muss man sich argumentativ kümmern. Ein Tipp zur Vermeidung eines Shitstorms besteht im Vier-Augen-Prinzip: Vor jedem Posting sollte sich mindestens ein weiterer Mitarbeiter davon überzeugen, dass die Äußerungen keine unnötige „Sprengkraft“ enthalten.

Quelle und weitere Informationen: DieRedaktion.de

(Redaktion)


 


 

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