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Social-Media-Marketing - SEO

Social-Media-Marketing und Suchmaschinenoptimierung: Per Tandem zum Erfolg

Christian Seifert, Vorstandsvorsitzender der avenit AG aus Offenburg, erläutert, wie Suchmaschinenoptimierung und Social-Media- Marketing sinnvoll miteinander verbunden werden können.

BUCHEMPFEHLUNG:

Während Social-Media-Marketing zusehends an Bedeutung gewinnt, in Unternehmen aber noch in den Kinderschuhen steckt, zählt Suchmaschinenoptimierung (SEO) bereits zu den bewährten Instrumenten des Online-Marketings. Damit Firmen von beiden Disziplinen profitieren können, hat Christian Seifert, Vorstandsvorsitzender der avenit AG aus Offenburg, zentrale Punkte zusammengestellt, die bei der Kombination der beiden Marketing-Instrumente von Bedeutung sind.

Die Nutzung bekannter sozialer Netzwerke ist in vielen Unternehmen bereits etabliert. Neben Firmenprofilen auf XING und Facebook findet auch Twitter häufig Anwendung. Die genannten Plattformen werden primär zur Imagepflege und Verbesserung des Kundenkontakts genutzt. Im Bereich der Neukundengewinnung dient hingegen Google als wichtigstes Werkzeug. Aufgrund der Marktführerschaft Googles empfiehlt es sich für Unternehmen, ihre SEO-Strategie auf diese Suchmaschine auszurichten.

Darüber hinaus sollten in Bezug auf Social-Media-Marketing und SEO folgende Punkte Beachtung finden:

Ziele und Zielgruppen erkennen: Ein Workshop aller beteiligten Mitarbeiter im Vorfeld der Marketing-Maßnahme dient dazu, Ziele zu definieren. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird zum Beispiel geklärt, ob primär Neukunden gewonnen werden sollen, oder ob das Unternehmen eine stärkere Wahrnehmung in bestimmten nationalen Märkten anstrebt.

Keywords richtig selektieren: Erst wenn bekannt ist, welche Begriffe bei der Suche im Internet genutzt werden, um Produkte und Services des Portfolios eines Unternehmens zu finden, ist ein effektiver Start in die Suchmaschinenoptimierung möglich. Keywords können gemeinsam mit den eigenen Mitarbeitern erschlossen werden, da diese mit wichtigen Zielgruppen, Kunden und deren Wünschen bestens vertraut sind. Zusätzlich sollten Referenzkunden zu Schlüsselbegriffen befragt werden. Kostenfreie Tools wie das Google-Keyword-Tool und Google Insights helfen dabei, die Attraktivität eines Keywords zu bestimmen. Wurden die wichtigen Begriffe erfolgreich festgelegt, beginnt die Suchmaschinenoptimierung. Zusätzlich lassen sich auf Basis dieser Keywords die Social-Media-Kanäle definieren, in denen sich relevante Zielgruppen aufhalten.

Onpage-Optimierung: Ein gewisser Aufwand entsteht durch die Notwendigkeit, die Suchmaschinenoptimierung auf den verschiedenen nationalen Online-Firmenpräsenzen durchzuführen. Nach der Wahl der 15 wichtigsten Suchbegriffe einer Landessprache sollten die 15 wichtigsten Seiten optimiert werden. Die Onpage-Optimierung (innerhalb der Website) erfordert die Optimierung des Headers – hier sind alle sonst unsichtbaren Inhalte der Seite zu sehen – und des Bodys, in dem alle im Browser sichtbaren Elemente vorhanden sind.

Offpage-Optimierung: Die Offpage-Optimierung bildet den Schnittpunkt von Social-Media-Marketing und SEO. Allerdings fehlt vielen Unternehmen noch das Know-How im Umgang mit dieser neuen Methode. So beschränken sich auf Twitter zahlreiche Firmen auf das Bereitstellen von Nachrichten, statt mit den Kunden aktiv in den Dialog zu treten. Daher gilt es, erst eine Strategie zu entwickeln, bevor man die Umsetzung startet.

Links spielen bei der Offpage-Optimierung eine besonders große Rolle, denn Google beachtet bei der Bewertung einer Seite die Linkqualität: „Je themenspezifischer die Seite ist, die über den Suchbegriff auf eine Seite verlinkt, desto höher bewertet Google die Relevanz für diese Seite“, erklärt Seifert.

Empfehlungen sind zwar wichtig, allerdings werden Linkaustausch und andere manipulative Maßnahmen von Google erkannt und haben negative Auswirkungen. Unternehmen sollten sich an Web-2.0-Plattformen, wie zum Beispiel Foren, Portale und Blogs halten, die von der Zielgruppe frequentiert werden. Für diese Recherche ist insbesondere Google Blog Search ein geeignetes Tool. Auch eine Anfrage bei Fachverbänden und -zeitschriften nach spezifischen Plattformen kann lohnenswert sein. Neben Produktbewertungen und einem Fachblog in den sozialen Medien ist der Google-Page-Rank ebenfalls eine hilfreiche Orientierung für die Offpage-Optimierung. Hierbei bewertet eine Skala zwischen null und zehn die Internetseite, wobei eine Eingruppierung zwischen vier und sechs bereits als Erfolg zu werten ist.

Firmenprofile bei XING, Facebook und anderen Netzwerken bieten die Möglichkeit, eine virtuelle Visitenkarte mit einer Verlinkung auf die eigene Website zu hinterlassen. Generell rät Seifert im Zusammenhang mit SEO jedem Unternehmen den Einsatz einer guten Analyse-Software: „Messbare Rahmenwerte sind die Grundvoraussetzung, um die Webseite kontinuierlich und zielorientiert weiter zu optimieren“, so Seifert.

Nähere Details zum Thema Suchmaschinenoptimierung und Social-Media-Marketing sind im Fachbuch „Social Media in der Unternehmenskommunikation“ (ISBN: 978-3-940543-09-7) nachlesbar, zu dessen Co-Autoren Christian Seifert zählt.

(avenit AG)


 


 

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