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Südwest Messe

Sonne und nachwachsende Rohstoffe helfen Geld sparen

Viele Infos für Energiesparer auf der Südwest Messe: Heizen mit Luft und „Zukunft Altbau“ in Halle des Handwerks. Mit der Sonne als Steckdose am Himmel und nachwachsenden Rohstoffen wie Holz lassen sich prima Energiekosten sparen. Auf der 50. Südwest Messe vom 6. bis zum 14. Juni in Villingen-Schwenningen finden Besucher die richtigen Informationen.

Mit einem Energiesparhaus und einem intelligenten Stromzähler sind Verbraucher für die Energiezukunft gerüstet. Am Stand der Energie Baden-Württemberg EnBW in Halle B können sie sich schlau machen. Am Modell eines Energiesparhauses wird interaktiv gezeigt, welche Komponenten das energieeffiziente Wohnen möglich machen. Auf Knopfdruck wird für jeden Raum angezeigt, wo zum Bespiel durch moderne Haustechnik die Energiesparmöglichkeiten stecken und wie unnötige Stromfresser vermieden werden können. So gibt etwa die Küche preis, dass jedes zusätzliche Minusgrad beim Kühlschrank sechs Prozent mehr Strom benötigt.

Strommanagement im eigenen Haushalt ermöglicht ein intelligenter Stromzähler. Über eine DSL-Leitung kann der aktuelle Stromverbrauch im Haushalt am Computer-Bildschirm geprüft werden; so erkennt man verborgene Stromfresser. Das hilft, Kosten zu senken, die Energieeffizienz zu erhöhen und damit auch die Umwelt zu entlasten.

Beim Wechsel des Stromanbieters können Verbraucher oft eine Menge Geld sparen. Ein unabhängiges Energieverbraucherportal ist jetzt für seine Arbeit vom TÜV zertifiziert worden. Es hat 5.000 Stromtarife bei 900 Anbietern ausgewertet und stellt sie auf der Messe vor. Durch den kostenlosen und unkomplizierten Wechsel des Stromanbieters ist für einen durchschnittlichen Haushalt ein jährliches Einsparpotenzial von 400 Euro realisierbar.

Die Fachschau Bauen und Renovieren in drei Hallen und im Freigelände ist für alle interessant, die sich für neue Energie-Techniken interessieren, um damit Geld zu sparen. Die Information über Heizen mit Luft gehört beispielsweise dazu. Das neue System dafür (eine Weltneuheit) ist im Grunde ein groß dimensioniertes Klimagerät, das der Außenluft Wärme entzieht und über einen neuen Wärmetauscher Heiz- und Brauchwasser auf bis zu 60 Grad Celsius erhitzt - auch bei Minus 20 Grad Außentemperatur.

Mehr als 20 Aussteller bieten in den Messehallen und im Freigelände Solartechnik zur Warmwassergewinnung und Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung an. Mittels Fernüberwachung ist bei Photovoltaikanlagen sogar eine permanente Prüfung der Anlage auf Ertrag und Funktionalität möglich.

Immer mehr gefragt sind Pelletsheizungen. Einen guten Überblick über das Marktangebot gibt es ebenfalls auf der Messe. Holzhackschnitzelheizanlagen für Hackgut und Späne zeichnen sich durch vollautomatische Ascheaustragung und Reinigung der Heizregister aus. Von kanadischen Holzfällern erfunden wurde ein Spezialofen zum Verbrennen von Scheitholz. Fürs Zerkleinern des Holzes sorgen moderne Holzspalter. Eine auf der Messe vorgestellte automatische Brennholzsäge schneidet Scheit- und Rundholz im 2,5 Sekunden-Takt und schafft bis zu acht Raummeter pro Stunde.

Wer sich nie wieder über hohe Energiekosten ärgern will, sollte Strom und Wärme preisgünstig im eigenen Haus erzeugen. Mit Mini-Blockheizkraft¬werken ist das möglich. Sie liefern nicht nur Strom fürs Haus, sondern auch Wärme für Heizung und Warmwasser. Die Anlagen werden vom Staat gefördert mit Zuschüssen und der Befreiung des eingesetzten Brennstoffes von der Energiesteuer.

In der Halle des Handwerks informieren in der Sonderschau „Zukunft Altbau“ des Umweltministeriums unabhängige Fachleute über Energiesparprojekte. Sie prüfen das komplexe System Haus auf Herz und Nieren und erarbeiten ein Sanierungskonzept. An den Honorarkosten beteiligt sich der Bund mit Zuschüssen bis zu 360 Euro und das Land mit einem Zuschuss von 100 Euro. Gebäudeenergieberater aus der Region beantworten alle Fragen zu neuen Heizsystemen, erneuerbaren Energien und effizienter Gebäudedämmung. Zu diesen Themen gibt es täglich Vorträge um 14 Uhr.

Die Südwest Messe ist vom 06. bis 14. Juni täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

(Redaktion)


 


 

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