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Aktuelle Umfrage

Strengere Regeln für soziale Netzwerke

Ein Drittel der Deutschen spricht sich für strengere Gesetze für soziale Netzwerke im Internet aus, rund ein Viertel ist dagegen.


Allerdings scheinen viele Bundesbürger über die bestehenden Regelungen gar nicht genau Bescheid zu wissen. Das sind Ergebnisse der aktuellen Frage des Monats, die die GfK Marktforschung in Kooperation mit der „Welt am Sonntag“ erhebt.

Auf die Frage, ob sozialen Netzwerken über die derzeitigen Gesetze hinaus Beschränkungen auferlegt werden sollen, können sich 41 Prozent der Befragten kein eindeutiges Urteil bilden. Dieser Anteil steigt an, je seltener das Internet genutzt wird. Bei Personen, die sich jeden Tag im World Wide Web bewegen, haben 14 Prozent dazu keine Meinung, bei denjenigen, die einmal pro Woche surfen sind es bereits knapp 38 Prozent. Bei Befragten, die das Internet nie nutzen, können sich sogar 76 Prozent nicht entscheiden. Nimmt das Internet hingegen einen festen Platz im Alltag ein, wird deutlicher Stellung bezogen. Bei den täglichen Nutzern sind 47 Prozent für schärfere Gesetze und 39 Prozent dagegen. Von den Bürgern, die lediglich einmal pro Monat online sind, plädieren 24 Prozent für strengere Regeln und 19 Prozent sind mit der derzeitigen Situation zufrieden.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Betrachtung nach Altersgruppen. Je älter die Befragten, desto höher der Anteil der Unentschlossenen. Fast durchweg ist der Anteil derer höher, die strengere Gesetze begrüßen würden. Lediglich bei 20- bis 29-Jährigen ist das Bild ausgeglichen: 39 Prozent empfinden die derzeitigen Vorschriften als ausreichend und 38 Prozent treten für schärfere Regelungen ein.

(gfk)


 


 

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