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Bei HOYA gehen die Lichter aus!

Sozialplan für 100 Mitarbeiter verabschiedet

Die Schließung des Müllheimer Werks der HOYA Lens Deutschland GmbH ist beschlossene Sache. Für die betroffenen 100 Mitarbeiter des Werks wurde nun ein Sozialplan verabschiedet, nachdem HOYA bereits Ende Juli bekannt gegeben hat, das Werk im Markgräflerland aufzugeben.

Beschlossen wurden nun Unterstützungsmaßnahmen wie begleitete Bewerbungen, um den betroffenen Mitarbeitern bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu verschaffen. Erste Mitarbeiter hätten bereits neue Stellen gefunden. Nach der Schließung zum Monatswechsel werde die Produktion an den Hauptstandort Mönchengladbach verlegt, so HOYA in einem Pressetext. Medienberichten zufolge sollen vier Millionen Euro an Abfindungen an die Mitarbeiter ausgezahlt werden.

HOYA Geschäftsführer Oliver Fischbach sagte, man habe mit dem Betriebsrat in langen und intensiven Verhandlungen einen „angemessenen Ausgleich“ für die verlorenen Jobs ausgehandelt. Der DGB hatte dem Unternehmen vor einem Monat vorgeworfen, die Schließung des Standorts Müllheim ohne Einbeziehung des Betriebsrats beschlossen zu haben.

Die HOYA Lens Deutschland GmbH ist eine Tochter des HOYA Konzerns in Japan. HOYA gehört bei der Entwicklung und Produktion optischer Gläser nach eigenen Angaben zur Weltspitze.

(Ralf Deckert)


 


 

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1 Kommentar

von krefelder344
16.10.12 07:54 Uhr
Geschichte wiederholt sich

Geschichte wiederholt sich. Das Gleiche passiert gerade in Mönchengladbach...

 

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