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Xbox, Playstation und Wii

Welche ist die beste Spielkonsole?

Körpereinsatz statt Knöpfchen­drücken. So heißt das Motto bei den drei getesteten Spielkonsolen mit Bewegungssensoren. Stidtung Warentest hat sie in den Wettkampf geschickt: mit Sport-, Fitness- und Partyspielen. Das Fazit: Spaß macht es fast immer.

Tester zwischen 13 und 70 Jahren

Seit Ende 2010 sind es jetzt drei Konsolen, die sich durch die Bewegungen der Spieler steuern lassen: Nintendo Wii, Sony Playstation 3 Move und Microsoft Xbox 360 mit Kinect-Sensor. Jede einzelne hatte test.de bereits im Schnelltest. Jetzt haben die Tester sie erstmals gegeneinander antreten lassen. Sie wollten wissen, was die Konsolen technisch draufhaben und was die zugehörigen Sport-, Fitness- und Partyspiele bieten. Im Praxistest spielten 17 Personen im Alter von 13 bis 70 Jahren sechs Wochen lang mit den Konsolen. Insgesamt mit 10 Spielen: Sportspiele wie Bowling, Beachvolleyball und Tischtennis, Fitnessspiele wie Aerobic und Yoga sowie Partyspiele.

Xbox 360 mit Kinect-Sensor: Ohne Controller

Am besten als Spielkonsole schneidet die Xbox mit Kinect-Sensor ab. Junge und ältere Tester waren begeistert von der einfachen Bewegungssteuerung ohne Controller. Im Kinect-Sensor stecken mehrere Kameras: Sie setzen Ganzkörperbewegungen des Spielers vor dem Fernseher eins zu eins auf dem Bildschirm um. Das macht einen Controller überflüssig. Nachteil: Die Kinect braucht viel Platz. Damit die Steuerung genau funktioniert, sollte der Abstand zwischen Spieler und Bildschirm zwei bis drei Meter betragen. Die Xbox spielt zudem sehr gut Musik und Filme von DVD ab.

Playstation Move: Am präzisesten

Wer geübt ist mit Spielkonsolen und besonderen Wert auf Präzision legt, kommt mit der Playstation Move auf seine Kosten. Sie erkennt selbst kleinste Bewegungen und genau die Position im Raum. Das verdankt sie einer auf den Fernseher gestellten Kamera, die eine Leuchtkugel am oberen Ende des Controllers ortet, sowie Dreh- und Beschleunigungssensoren. Auch wenn es um schnelle Reaktionen geht, schlägt die Move ihre Kontrahenten. Allerdings empfanden die Tester die Kalibrierung des Controllers vor dem Spiel und bei Spielerwechsel recht aufwendig. Die Playstation ist mit rund 350 Euro die teuerste Konsole. Sie bietet neben einem integrierten Musikspieler als einzige auch einen Blu-ray-Player.

Wii: Erfolgserlebnisse für Anfänger

Für Anfänger gut geeignet ist die Nintendo Wii. Manche Ergotherapeuten setzen sie im Seniorenheim ein. Denn sie erlaubt Bewegungsspiele zum Teil im Sitzen: Eine auf dem Fernseher angebrachte Sensorleiste erfasst nur die Bewegungen des Controllers, nicht aber des Spielers. Schwingt der beim Tennis nur den Arm, führt die Konsole die bestmögliche Bewegung aus und schickt die Spielfigur zum Netz. So ist auch Schummeln möglich. Den Spielspaß trübt das aber nicht unbedingt: Anfänger haben schnell Erfolgserlebnisse. Die Wii ist technisch die älteste Konsole, was sich in der Grafik bemerkbar macht. Bild- und Tonqualität können nicht mit Playstation 3 und Xbox 360 mithalten, und zum Abspielen von Musik und Filmen ist die Wii ungeeignet. Beim Stromverbrauch schneidet sie dagegen am besten ab.

Trainieren wie im Fitnessstudio

Im Praxistest haben die Tester die Herzfrequenzen der Spieler gemessen: Die Belastung war bei den Fitnessspielen am intensivsten. Als Einstieg in den Gesundheitssport sind sie durchaus geeignet – am besten „Your Shape“ für die Microsoft Kinect: Ein Trainer führt die Übungen vor, bei falsch ausgeführten Bewegungen gibt er Korrekturtipps. Zwar bieten die Fitnessspiele weder individuelle Beratung noch personalisierte Übungsprogramme und ersetzen auch kein Ausdauertraining. Doch wer sich motivieren kann, allein vor dem Fernseher Übungen zu absolvieren, trainiert ähnlich wie in Kursen im Fitnessstudio.

Mehrspielermodus bringt höchsten Spaßfaktor

Von den getesteten Sportspielen kam „Kinect Sports“ am besten an. „Sports Champions“ für die Playstation bewerteten die Tester dagegen differenziert: Beim Tischtennis ist zwar dank präziser Erkennung von Handdrehungen virtuelles „Schnippeln“ möglich, beim Bogenschießen werden die Möglichkeiten der Konsole aber nicht ausgeschöpft. Bei den Sport- und Partyspielen können oft zwei oder mehr Spieler gleichzeitig agieren. Das Fazit der Tester: In der Gruppe zu spielen, erhöht den Spaßfaktor enorm. Mitspieler im Wettkampf her­auszufordern, steigert die Motivation und somit auch den Spaß. Nicht bei allen Spielen gelingt das gleich gut: Enttäuscht waren die Tester vom Kinect-Spiel „Game Party in Motion“. Das im Lieferumfang der Konsole vorhandene „Kinect Adventures“ kam deutlich besser an.

Die vollständige Fassung des Tests enthält auch eine Beurteilung aller im Praxistest eingesetzten Spiele.

Hier finden Sie weitere Tipps zum Thema Spielkonsolen.

(test.de)


 


 

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