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Höchste Akademikerquoten in den Stadtkreisen Stuttgart und Heidelberg

In Baden-Württemberg hatten zum Jahresende 2010 von den insgesamt gut 3,9 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten über 454 000 eine akademische Ausbildung. Wie das Statistische Landesamt nach Auswertung der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit mitteilt, waren dies fast 115 000 Beschäftigte oder 34 Prozent mehr als noch vor 10 Jahren.

Gemessen an den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, für die eine Angabe zur Berufsausbildung vorliegt, erhöhte sich die Akademikerquote seit dem Jahr 2000 von 9,5 auf 13,3 Prozent. Damit nimmt Baden-Württemberg im Vergleich der Bundesländer nach Berlin, Hamburg, Sachsen, Hessen und Bremen den sechsten Platz ein und liegt aktuell knapp über dem Bundesdurchschnitt von 13,1 Prozent.

Unter den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Akademikern waren 2010 rund 305 000 Männer und 149 000 Frauen. Seit dem Jahr 2000 hat die Zahl der Akademikerinnen mit  plus 59 000 beziehungsweise plus 65 Prozent sehr viel stärker zugenommen als die Zahl der männlichen Hochqualifizierten (plus 56 000 Akademiker beziehungsweise plus 23 Prozent). Die Akademikerquote bei den Frauen liegt jedoch mit aktuell 9,9 Prozent immer noch um gut 6 Prozentpunkte niedriger als die der Männer (16,0 Prozent).

Die regionale Auswertung zeigt, dass in den letzten 10 Jahren in allen 44 Stadt- und Landkreisen die Zahl der Akademiker gestiegen ist. Die Spannweite des prozentualen Zuwachses lag dabei zwischen plus 134 Prozent im Landkreis Heilbronn und plus 12 Prozent im Stadtkreis Heilbronn. Gemessen an der Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, für die eine Angabe zur Berufsausbildung vorlag, erhöhte sich auch in allen Kreisen des Landes der Akademikeranteil.

Landesweit am häufigsten konnten die Beschäftigten in den Stadtkreisen Stuttgart und Heidelberg einen Hochschulabschluss vorweisen (25 beziehungsweise 24 Prozent). Am geringsten waren die Akademikerquoten im Neckar-Odenwald-Kreis und im Alb-Donau-Kreis. Hier lagen die Anteile bei 5,5 beziehungsweise 6 Prozent. Den höchsten Zuwachs an Hochqualifizierten in der Belegschaft hatte der Landkreis Böblingen. Hier stieg die Akademikerquote seit dem Jahr 2000 um fast 7 Prozentpunkte an.

(Redaktion)


 


 

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