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Weihnachten

Stagnation in der Spielwarenbranche?

Der Spielwaren-Facheinzelhandel betrachtet angesichts der Finanzkrise und der sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die künftige Marktentwicklung mit gemischten Gefühlen. Erstmals seit längerem geht die Branche mit einem leichten Umsatzminus in die wichtige Weihnachtszeit.

Der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels (BVS) ist jedoch vorsichtig optimistisch. Im Gegensatz zum letzten Jahr bietet die Vorweihnachtszeit mehr Verkaufstage, allein vor dem 24. Dezember haben die Geschäfte noch volle zwei Tage geöffnet. Verbands-Geschäftsführer Willy Fischel hoff zudem, dass sich Spielzeug wie auch in der Vergangenheit als krisensicher behaupte.

Der Spielwaren-Einzelhandel geht auch für das bevorstehende Weihnachtsgeschäft davon aus, dass beim Kind zuletzt gespart wird. Laut npdgroup-Studie bekommt jedes Kind bis 14 Jahre im Durchschnitt Weihnachtsgeschenke im Wert von insgesamt 240 Euro.

Fischel vermutet, dass bei den Kleinsten zuletzt gespart würde. "An Weihnachten haben Eltern und Verwandte die Spendierhosen an. Zudem machen wir ein Drittel unserer Umsätze in den beiden letzten Monaten des Jahres." Konkret rechnet der BVS mit Umsätzen von 2,2 Mrd. €, unter Einbeziehung von Videospielen gar mit 3,7 Mrd.€. Damit liegt die Branche insgesamt auf Niveau des Vorjahres.

Vorsichtiger in den Einschätzungen ist jedoch der Deutsche Verband der Spielwarenindustrie (VDSI). Dort hält man sich mit Umsatzprognosen für das kommende Weihnachtsgeschäft zurück und hofft, dass sich nach den zuletzt negativen Schlagzeilen über schadstoffbelastetes Spielzeug aus Asien die heimische Qualität wieder durchsetzen werden.

(Redaktion)


 


 

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