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Steuererhöhung

Grunderwerbssteuer soll im Herbst auf fünf Prozent steigen

Die grün-rote Landesregierung will die Grunderwerbsteuer um 1,5 Prozentpunkte auf fünf Prozent erhöhen.

Häuslesbauer, Käufer von Eigentumswohnungen, aber auch Investoren im Mietwohnungsbau müssen künftig fünf Prozent des Kaufpreises als Grunderwerbsteuer an die Staatskasse entrichten. Bisher waren es 3,5 Prozent.

Von den run 350 Millionen Mehreinnahmen sollen mehr Kinderkrippen gebaut, die Sprachförderung in Kindergärten verbessert, mehr Schulsozialarbeiter beschäftigt und das Mittagessen in Ganztagsschulen finanziert werden. Das Gesetz soll im September erstmals beraten werden. Die Reform trete dann frühestens im Oktober in Kraft. Grundstücksgeschäfte, die im September abgeschlossen werden, seien nicht betroffen, so Finanzminister Nils Schmid (SPD).

Die Opposition ist gegen die Steuererhöhung. Dadurch werde es Familien fast unmöglich, eine Immobilie zu erwerben. Peter Hauk, Chef der CDU-Landtagsfraktion, sprach von einem "unsozialen Vorhaben". Den Nachteil hätten nicht nur Bauherren, sondern auch Mietwohnungssuchende, weil solche Kosten von den Eigentümern weitergegeben würden.

(Redaktion)


 


 

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